Einige Waldwege bei Eisenach wegen Buchensterben gesperrt

Rund um die Wartburg und Eisenach wie hier auf einer Kuppe oberhalb des Spielplatz im Johannistal sterben die Bäume ab. Das Forstamt sieht sich jetzt zur Sperrung von Waldwegen veranlasst.

Rund um die Wartburg und Eisenach wie hier auf einer Kuppe oberhalb des Spielplatz im Johannistal sterben die Bäume ab. Das Forstamt sieht sich jetzt zur Sperrung von Waldwegen veranlasst.

Foto: Norman Meißner

Eisenach.  Das Forstamt sperrt Waldwege im Wartburgrevier. Grund sind Gefahren durch absterbende Bäume.

Die erhebliche Zunahme von toten Bäumen bei gleichzeitig wachsender Besucherzahl im Wald bedingt durch die Corona-Pandemie bereitet den Forstleuten überaus große Sorgen. Darauf macht Forstamtsleiter Ansgar Pape in einer aktuellen Pressemitteilung aufmerksam.

Gerade im vielbesuchten Wartburgrevier trete diese Problematik deutlich zu Tage. Auf den felsigen und trockenen Standorten deute sich „eine dramatische Entwicklung“ an. „Dort stirbt die Buche an zahlreichen Stellen, oft die größten und stärksten Exemplare. Von diesen Baumleichen drohen massive Gefahren“, schlägt Ansgar Pape Alarm.

Das Forstamt hat sich daher erneut entschlossen, bestimmte Waldwege für Waldbesucher zu sperren. „In meinem Revier betrifft es den Rad- und Wanderweg durch die Rinnberge sowie ein Teilstück des Wanderwegs von Heerleinsgrab zur Sängerwiese,“ so Revierförster Stefan Wichmann. Die Sperrung erfolgt gemäß Waldgesetz zum Schutz der Waldbesucher und ist durch Beschilderung gekennzeichnet.

Wanderer und Radfahrer werden dringend gebeten, die Sperrung zu ihrem eigenen Schutz zu beherzigen. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld geahndet werden. Mit den Tourismusverantwortlichen ist besprochen, eine Umleitung auszuschildern.