Eisenacher Großprojekt muss aufgeteilt werden

Eisenach.  Die gemeinsame Finanzierung einer neuen Sporthalle und Berufsschule für Eisenach steht in den Sternen.

In das Industriedenkmal O1 auf dem Gelände des früheren Automobillwerks will die Stadt Eisenach als Sporthalle und Berufsschule nachnutzen.

In das Industriedenkmal O1 auf dem Gelände des früheren Automobillwerks will die Stadt Eisenach als Sporthalle und Berufsschule nachnutzen.

Foto: Peter Rossbach

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„Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass wir eine Wettkampfhalle zusammen mit einer Berufsschule bauen“. Die Aussage von Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) im Ausschuss für Stadtentwicklung sorgte am Montagabend für Staunen, wurde doch bisher beides zu einem Großprojekt verknüpft, das im Industriedenkmal O1 auf dem ehemaligen Gelände des Automobilwerks umgesetzt werden sollte. Wolf verwies auf Gespräche mit Vertretern des Wartburgkreises, der künftig für die Berufsschule zuständig ist, des Landesverwaltungsamts und des Infrastrukturministeriums. Eine Verknüpfung von Sporthalle und Berufsschule werde „von den Beteiligten als schwierig empfunden“. Ob es dennoch bei einer Nachnutzung des Industriedenkmals bleibt, ließ die OB offen. Zuletzt war in städtischen Ausschüssen zu hören, dass Neubauten vielleicht doch besser seien. Wolf will aber den Variantenvergleich mit Kostenaufstellung abwarten, den ein externes Büro im Januar oder Februar 2020 vorlegen soll.

Auf die Nachfrage von Stadtrat Rene Kliebisch (CDU), ob die vom Land für die Drei-Felder-Halle in Aussicht gestellten neun Millionen Euro inzwischen gesichert sind, antwortete Wolf, dass sie den neuen Bewilligungsbescheid mit verlängerter Frist zum Abrufen des Geldes noch in diesem Jahr erwartet.

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