Entscheidung zum Industriedenkmal O1 rückt näher

Eisenach.  Werden eine Sporthalle und Berufsschule ins Industriedenkmal O1 eingebaut? Das entscheidet der Eisenacher Stadtrat voraussichtlich im März.

Sollen eine Sporthalle und die neue Berufsschule im Industriedenkmal O1 entstehen? Über diese Frage entscheidet der Stadtrat voraussichtlich im März.

Sollen eine Sporthalle und die neue Berufsschule im Industriedenkmal O1 entstehen? Über diese Frage entscheidet der Stadtrat voraussichtlich im März.

Foto: Birgit Schellbach

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Stadtrat Andreas Neumann (CDU) fragte zur Sitzung des Hauptausschusses am Dienstagabend nach, wer in der Stadtverwaltung inzwischen für die Planungen zum Industriedenkmal O1 verantwortlich ist und wer der Projektgruppe angehört, die ins Leben gerufen worden ist? Auch wollte er wissen, ob der Fördermittelbescheid für die geplante Großsporthalle in dem früheren Fertigungsgebäude des Automobilwerks Eisenach (AWE) inzwischen verlängert worden ist. Eine Drei-Felder-Halle und eine Berufsschule sollen in das O1 eingebaut werden. Inzwischen stehen dahinter etliche Fragezeichen angesichts der Kosten und bisher fehlender Gegenfinanzierung.

Projektgruppe unterstehtder Oberbürgermeisterin

Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) informierte, dass die Projektgruppe für das O1 ihr unterstehe. Geleitet werde sie von Claus Zuschlag, dem Abteilungsleiter Gebäudemanagement im Amt für Tiefbau und Grünflächen. Der Gruppe gehören außerdem Mitarbeiter der Finanzverwaltung, der Schulverwaltung sowie vom Amt für Tiefbau und Grünflächen an.

Eine Verlängerung der Gültigkeit für die Fördermittel – das Land hat 9,4 Millionen Euro für die Sporthalle in Aussicht gestellt – ist nach Aussage von Wolf am 10. Dezember beantragt worden. Ein schriftlicher Bescheid werde noch erwartet, aber die Signale aus Erfurt seien positiv.

Variantenvergleichliegt Ende Januar vor

Wolf verwies darauf, dass ein Vergleich verschiedener Varianten für Sporthalle und Berufsschule am 31. Januar vorliegen solle. Dabei geht es nicht nur um das AWE-Gebäude O1, sondern auch um alternative Standorte. Ein externes Büro liefert den Vergleich, der auch Kostenschätzungen enthält.

Wie die OB weiter informierte, werden bereits Gesprächstermine mit Vertretern des Landes und des Wartburgkreises für die Zeit nach dem 31. Januar vereinbart. Der Kreis ist beteiligt, weil er ab dem Jahr 2022 für die Berufsschule zuständig sein wird. Landrat Reinhard Krebs (CDU) hatte sich für einen attraktiven Berufsschulstandort in Eisenach ausgesprochen, aber zu bedenken gegeben, dass das O1 nicht teurer werden dürfte als ein Neubau.

Grundsatzentscheidungim Stadtrat am 24. März

„Wir hatten überlegt, einen Sonder-Stadtrat zum Thema zu machen“, äußerte Wolf. Aber es sei kein freier Termin gefunden worden. Sie geht davon aus, dass die Grundsatzentscheidung zum O1 oder zu anderen Standorten zur Sitzung des Stadtrats am 24. März fallen wird.

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