Weiterer Klinikums-Mitarbeiter in Eisenach werden gegen Corona geimpft

Eisenach  Lösung für Mitarbeiter im Rettungsdienst bahnt sich an.

Klinikmitarbeiter in Eisenach werden geimpft

Klinikmitarbeiter in Eisenach werden geimpft

Foto: Peter Rossbach

365 Beschäftigte des Eisenacher St. Georg-Klinikums hatten bei einer ersten Umfrage einer sofortigen freiwilligen Corona-Impfung zugestimmt. Daher waren auch 365 Dosen bestellt und sogleich verimpft worden. Nachdem dies problemlos gelaufen war, meldeten sich nun weitere Mitarbeiter dafür an. „Ich habe daher Impfdosen für 250 weitere Mitarbeiter bestellt. Nun kam die Antwort, dass dies wohl demnächst auch lieferbar sind“, dankt Thomas Breidenbach, Geschäftsführer des Klinikums, dem Landesamt für Verbraucherschutz für die gute Zusammenarbeit und Kommunikation in dieser Frage. Das Klinikum zählt etwa 1000 Beschäftigte.

Es sei in jedem Falle sichergestellt, dass die 365 Dosen für die zweiten Impfung der ersten Aktion pünktlich bereit ständen. Nun wurde eine weitere Lieferung von 73 Fläschchen mit Impfstoff avisiert. Aus jedem Fläschchen könne man sechs Spritzen mit Impfstoff befüllen. Damit könne das Klinikum nun rund 310 Mitarbeiter impfen.

Und in einem weiteren Problemfall scheint sich eine Lösung anzubahnen. Bis Dienstag gab es nämlich noch keine eigene Regelung für die Notärzte und Rettungssanitäter des Rettungsdienstes, die schon jetzt ihren Dienst weitgehend in Vollschutz verrichten. Auch diese sollten, so die Vorgabe der Kassenärztlichen Vereinigung Thüringen (KVT) jeweils versuchen, über die bekannte Internetadresse oder die Hotline einen Termin für die Impfung ausmachen.

Wie viele andere Bürgerinnen und Bürger scheiterten aber auch die meisten Rettungsdienst-Besatzungen daran, auf diesen Wegen an einen Termin zu kommen. Die KVT plant nun deswegen, für Rettungssanitäter und Bedienstete in Arztpraxen eigene Möglichkeiten der Terminvereinbarung zu schaffen. Das soll Mitte Februar soweit sein. Bis dahin empfahl die KVT den Ärzten und Sanitätern im Rettungsdienst sich an ihre jeweiligen Kliniken zu wenden.

Das Eisenacher Klinikum hat schon bei DRK und ASB abgefragt, wie viele Kolleginnen und Kollegen aus dem Rettungsdienst denn geimpft werden wollen. Es sind 48 Notärzte und Rettungssanitäter (40 DRK, 8 ASB). Selbstverständlich, so Breidenbach, sei man gern bereit für die Kolleginnen und Kollegen der Rettungsdienste einen Impftermin im Klinikum zu organisieren und durchzuführen. „Sobald der dafür avisierte Impfstoff angekommen ist, können wir Termine machen."