Kundgebung der AfD in Eisenach ist friedlich verlaufen

Eisenach  Kreisvorsitzender Klaus Stöber zweifelt die Corona-Pandemie und den daraus resultierenden Lockdown an

Dem Aufruf der AfD zur Kundgebung gegen den Corona-Lockdown folgten in Eisenach zwischen 70 bis 80 Teilnehmer.

Dem Aufruf der AfD zur Kundgebung gegen den Corona-Lockdown folgten in Eisenach zwischen 70 bis 80 Teilnehmer.

Foto: Birgit Schellbach

Eisenach. Unter dem Motto „Ein Licht für die Freiheit“ hatte der AfD-Kreisverband Westthüringen am Montag zu einer Kundgebung auf den Eisenacher Marktplatz eingeladen. Ein ursprünglich noch geplanter Spaziergang durch die Stadt war untersagt worden. Nach Angaben der Polizei lag die Teilnehmerzahl bei der Kundgebung zwischen 70 und 80. Einige Teilnehmer trugen, entgegen der Auflagen für die Veranstaltung, keine Masken vor Mund und Nase, zeigten aber nach Kontrollen durch Polizisten oder Mitarbeiter des Ordnungsamtes entsprechende Atteste vor.

Kreisvorsitzender Klaus Stöber zweifelte an, dass es sich bei Covid-19 tatsächlich um eine Pandemie handelt. Die Zahl der Infizierten und auch der Toten rechtfertige nicht, eine komplette Wirtschaft lahmzulegen. Stöber, der als Steuerberater tätig ist, sagte außerdem, dass die angekündigten staatlichen Hilfen für Verluste während des Lockdowns nicht bei denjenigen ankommen, die sie benötigen. bs