Malermeister war auch ein Künstler

Eisenach  Museum zeigt Werkevon Willy Langenhan

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In der Eisenacher Predigerkirche eröffnet am kommenden Sonnabend, 14. September, um 15 Uhr die nächste Sonderausstellung des Kunstvereins in Kooperation mit dem Museum. In einer Retrospektive werde eine Auswahl aus dem vielfältigen Schaffen des in Berka/Werra geborenen Malermeisters Willy Langenhan zu sehen sein, der in seinem Wohnzimmer einen beeindruckenden DDR-Realismus entwickelte, wie es in einer Meldung der Stadt Eisenach heißt.

Anlässlich seines 100. Geburtstages war es seinem Sohn Lothar sowie dem Kunstverein Eisenach ein Anliegen, die Bilder aus den Privaträumen hervorzuholen. Langenhan starb 1994. Geboren wurde er am 23. Oktober 1919 in Berka/Werra. Nach Schule, Malerlehre in Eisenach und Kriegsdienst absolvierte er in Weimar eine Meisterausbildung an der „Meisterschule für Handwerk und angewandte Kunst“.

1948 erwarb er den Meistertitel und arbeitete anschließend als selbstständiger Malermeister. Er hinterließ während seines Lebens zirka 240 Gemälde, von denen eine kleine Auswahl nun in der Retrospektive in der Schau zu sehen ist.

Die Ausstellung mit Langen-hans Werken ist bis 5. Januar 2020 in der Predigerkirche von Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen, jeweils 10 bis 13 Uhr, zu sehen.

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