Spenden decken die Mehrkosten für neue Spielgeräte in Ruhla

Thal  Für alle Altersklassen zwischen drei und zwölf Jahren soll künftig auf dem Thaler Spielplatz etwas dabei sein. Ein Ankauf kostet nun 36.600 Euro.

Der kleine Nico aus Thal freut sich schon auf die neuen Spielgeräte.

Der kleine Nico aus Thal freut sich schon auf die neuen Spielgeräte.

Foto: Peter Rossbach

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Da wird ein kleiner Nachschlag fällig, aber den bewilligte der Ruhlaer Stadtrat gerne und einstimmig. Schließlich geht es um gerade einmal 6600 Euro an Mehrkosten und vor allem ist das Geld für neue Spielgeräte auf dem Spielplatz am Thaler Kindergarten gut angelegt. Und es kommt noch besser, das Geld wird von anderen aufgebracht.

Das vorhandene Spielgerät zum Klettern, Rutschen und Balancieren ist schon in die Jahre gekommen. Einige Spielgeräte für kleinere Kinder sind bereits abgebaut worden. Deshalb hatte der Stadtrat 30.000 Euro für neue Spielgeräte bewilligt. „In Gesprächen mit den Elternvertretern und Verantwortlichen der Kita und dann auch mit dem Ortsteilrat haben wir uns für bestimmte Spielgeräte entschieden“, berichtete Bürgermeister Gerald Slotosch (parteilos) den Ratsmitgliedern. Ziel war es, dass für alle in den Altersklassen zwischen drei und zwölf Jahren etwas dabei ist. Schließlich habe sich der Spielplatz zu einem gut genutzten Treffpunkt für Kinder und Eltern entwickelt. Es soll wieder ein Spielgerät für größere Kinder angeschafft werden, aber dazu sollen auch die kleineren Nutzer des Platzes auf ihre Kosten kommen, etwa mit einer Hangrutsche und einer kleinen Schaukel.

Die Kosten der gewählten Spielgeräte überstiegen dann aber die 30.000 Euro aus dem städtischen Haushalt. 6600 Euro an Mehrausgaben stehen im Raum, aber auch schon nicht mehr. Eine ortsansässige Firma spendierte 6400 Euro, und eine Privatperson legte die fehlenden 200 Euro ebenfalls als Spende obendrauf.

Für den Aufbau der Spielgeräte und das Herrichten des Platzes unter anderem mit Spielsand werden dann die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sorgen. Das alte Spielgerät soll übrigens bis auf die weiter zu nutzende große Rutsche nicht verschrottet, sondern nach Möglichkeit günstig in private Hände verkauft werden.

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