Sonderausstellung im Lutherhaus ist gut besucht

Eisenach  Die Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche Entjudungsinstitut 1939 bis 1945“ und die sich anschließenden jüdisch-christlichen Begegnungstage im Rahmen der Achava-Festspiele waren für Eisenach ein voller Erfolg.

Eröffnung der Sonderausstellung "Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche Entjudungsinstitut 1939 bis 1945" im Eisenacher Lutherhaus. Almuth Heinze (rechts) und Anna Fuchs-Merten spielten zur Eröffnung.

Eröffnung der Sonderausstellung "Erforschung und Beseitigung. Das kirchliche Entjudungsinstitut 1939 bis 1945" im Eisenacher Lutherhaus. Almuth Heinze (rechts) und Anna Fuchs-Merten spielten zur Eröffnung.

Foto: Peter Rossbach

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Die vom Lutherhaus Eisenach mitverantworteten Veranstaltungen hatten an den vier Tagen zwischen dem 19. und 22. September insgesamt 1346 Teilnehmer, ohne die wissenschaftliche Tagung mit weiteren 80 Teilnehmern. Neben der Eröffnungsveranstaltung hatte das Lutherhaus unter anderem ein Schülerkunstprojekt, einen Schabbat-Gottesdienst und eine Podiumsdiskussion zu kirchlichem Antisemitismus organisiert.

Der wissenschaftliche Leiter und Kurator der Stiftung Lutherhaus Eisenach, Jochen Birkenmeier, zeigte sich sehr erfreut über den Zuspruch und lobte insbesondere die gute Zusammenarbeit der Kooperationspartner. „Wir sind dankbar für das große Interesse und freuen uns, dass unser Engagement zur Aufarbeitung des ‚Entjudungsinstituts‘ nicht nur von der Fachwelt, sondern auch vom breiten Publikum gewürdigt wird“, so Birkenmeier. Die neue Sonderausstellung ist derzeit täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Ausstellungskatalog ist exklusiv im Lutherhaus Eisenach erhältlich und kann auch auf der Webseite des Museums bestellt werden.

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