Sylvia Grasreiner ist erste die erste Kreiswegewartin

Wartburgkreis.  Der Wartburgkreis hat erstmals eine Kreiswegewartin.

Sylvia Grasreiner (56) ist neue Kreiswegewartin im Wartburgkreis. Landrat Reinhard Krebs (li/CDU) berief sie vor dem Kreistag als erste Frau in diese ehrenamtliche Position.

Sylvia Grasreiner (56) ist neue Kreiswegewartin im Wartburgkreis. Landrat Reinhard Krebs (li/CDU) berief sie vor dem Kreistag als erste Frau in diese ehrenamtliche Position.

Foto: Peter Rossbach

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Premiere im Wartburgkreis: Erstmals gibt es mit Sylvia Grasreiner einen weiblichen Kreiswegewart. Landrat Reinhard Krebs (CDU) berief die 56-Jährige aus Wutha-Farnroda vor dem Kreistag als ehrenamtliche Kreiswegewartin. Sie ist damit für das Qualitätsmanagement des touristischen Wegenetzes im Wartburgkreis zuständig. Sie arbeitet mit den örtlichen Wandervereinen und -verbänden, mit Kommunen, der Forstverwaltung und sonstigen Organisationen zusammen, leitet die Wegewarte der Wanderverbände an und kümmert sich um die Gestaltung und Unterhaltung der Wanderwege-Infrastruktur.

Sylvia Grasreiner verbindet eine lange Zusammenarbeit mit dem Landratsamt im Bereich Regionalentwicklung und Tourismus. Sie war Geschäftsführerin der Gedenkstätte Point Alpha, war verantwortlich für das Tourismusbudget Welterberegion und das Fördermittelmanagement des Wildkatzendorfs Hütscheroda. Sie hat für den Deutschen Wandertag 2017 in Eisenach und Umland Tourenplanungen übernommen und sich um die Neubeschilderung des Sallmannshäuser Rennsteigs gekümmert. Sie verfügt über die Qualifikation eines Wanderwegewartes und –zertifizierers. Landrat Krebs: „Sylvia Grasrainer ist die ideale Besetzung für diese Aufgabe.“

In der Sitzung des Kreistages gab Krebs außerdem einen Überblick über den aktuellen Stand in Sachen Breitbandausbau für leistungsfähiges Internet. Nach den bisherigen Projekten der Anbieter Telekom und Thüringer Netkom erreichen derzeit 88,6 Prozent der Haushalte Surfgeschwindigkeiten von 30 Mbit, 84 Prozent erreichen 50 MBit und 33,4 Prozent könnten gar mit 100 MBit im Internet unterwegs sein.

Acht Prozent der Haushalte (2876 Adressen), davon 197 gewerbliche Standorte, Schulen oder Kliniken werden, weil sie durch die Firmen nicht wirtschaftlich angeschlossen werden können, über ein von Bund und Land gefördertes Sonderprogramm angeschlossen. Hierzu laufen die Auftragsvergaben, das Projekt soll bis Ende 2022 abgeschlossen sein. Problemfall ist Frauensee, das komplett unversorgt ist. In diesem Fall bliebe, so Krebs, nur die Hoffnung auf weitere Landesförderung.

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