Unbekannte fluten Schule in Eisenach: Wie es jetzt weitergeht

Eisenach.  Unbekannte haben eine Schule in Eisenach geflutet. Dadurch entstand ein immenser Schaden und die Schule musste geschlossen werden.

In der von einer Havarie betroffenen Eisenacher Geschwister-Scholl-Schule wird ab Mittwoch, 20. November, der Unterricht für die 258 Schülerinnen und Schüler weitergehen.

In der von einer Havarie betroffenen Eisenacher Geschwister-Scholl-Schule wird ab Mittwoch, 20. November, der Unterricht für die 258 Schülerinnen und Schüler weitergehen.

Foto: Stadtverwaltung Eisenach

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In der von einer Havarie betroffenen Eisenacher Geschwister-Scholl-Schule wird ab Mittwoch, 20. November, der Unterricht für die 258 Schülerinnen und Schüler weitergehen.

Die vom Wasserschaden betroffenen Bereiche –Toiletten im zweiten und ersten Obergeschoss, Vorbereitungs- und Lagerräume im zweiten und ersten Obergeschoss sowie das Büro der Schulsozialarbeiter im Keller – werden gesperrt.

Das Treppenhaus bleibt geöffnet, wird wieder beleuchtet und steht ab Mittwoch wieder als zweiter Baulicher Rettungsweg zur Verfügung. „Das ist eine gute Nachricht. Die Sicherheit für Schüler und Lehrpersonal steht an oberster Stelle“, so Bildungsdezernent Ingo Wachtmeister. Er hatte sich am Montagvormittag selbst ein Bild von der Lage in der Schule gemacht.

Havarie in der Jungentoilette – die Polizei ermittelt

Nach ersten Erkenntnissen war die Havarie in einem WCs der Jungentoilette im zweiten Obergeschoss der Schule entstanden. Von dort aus war das Wasser durch die Decke in den ersten Stock, das Erdgeschoss und den Keller gelaufen. Unterrichtsräume sind nicht betroffen, dafür aber die Toiletten, Vorbereitungs- und Lagerräume sowie das Büro der Schulsozialarbeiter im Keller.

Weil ein Lehrer am Samstagmittag den Schaden entdeckt hatte, konnte Schlimmeres verhindert werden. Am Montag, 18. November, fand kein Unterricht in der Schule statt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Elektriker und verschiedene andere Gewerke waren am Montag gemeinsam mit der Bauordnung, Mitarbeitern des Amtes für Tiefbau und Grünflächen sowie der Berufsfeuerwehr vor Ort, um den Schaden genauer zu untersuchen.

In den einzelnen Stockwerken sowie im Keller stehen Trocknungsgeräte und laufen auf Hochtouren. Bildungsdezernent Ingo Wachtmeiste: „Bevor wir etwas zur Schadenshöhe sagen können, müssen wir uns alles genau anschauen und die Bausubstanz prüfen.“ Der Strom musste aus Sicherheitsgründen bereits am Samstag in dem betroffenen Treppenhaus ausgeschaltet werden. Weil das Wasser vom zweiten Stockwerk durch die Decken bis in den Keller gelaufen war, sind Lampen von der Decke gefallen, die Tapeten hängen herunter und Teile des Holzfußbodens vor den Toiletten sind aufgequollen. Die betroffenen Bereiche waren erst im Sommer 2018 und zuletzt im Sommer 2019 saniert – gemalert – worden.

So geht es weiter

Im Laufe des Dienstags werden in Absprache mit der Schulleitung Toilettenhäuschen auf dem Schulgelände aufgestellt. Eine Elektrofirma wird am Dienstag die Beleuchtung im Treppenhaus provisorisch herstellen. Ein Gutachter wird zeitnah den Wasserschaden beurteilen, damit so schnell wie möglich mit der Sanierung der betroffenen Räumlichkeiten begonnen werden kann.

Die Schadenshöhe kann aktuell noch nicht beziffert werden. Die Stadtverwaltung hat gemeinsam mit der Schulleitung Eltern und Lehrer mithilfe eines Infoblattes über den aktuellen Sachstand informiert.

Betreuungsangebot am Dienstag

Für die Klassenstufen 5 und 6 gibt es am Dienstag ein Betreuungsangebot – im Zeitraum 7.50 bis 12.20 Uhr in der Schule (ohne Mittagsverpflegung).

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