Auf der Suche nach den Populärsten

Landkreis  Der Unstrut-Hainich-Kreis kürt seine Sportler des Jahres. Über sie kann bis zum 11. November abgestimmt werden. Auszeichnung wird in kleinerem Rahmen stattfinden

So wie im Jahr 2017 wäre turnusgemäß in diesem Jahr das Kultur- und Kongresszentrum in Bad Langensalza Austragungsport der Sportgala. Dann trat im Frühjahr der geschäftsführende Vorstand des Kreissportbundes zurück – und der Interimsvorstand entschied sich in der unsicheren Lage für eine kleinere Lösung. Archiv-

So wie im Jahr 2017 wäre turnusgemäß in diesem Jahr das Kultur- und Kongresszentrum in Bad Langensalza Austragungsport der Sportgala. Dann trat im Frühjahr der geschäftsführende Vorstand des Kreissportbundes zurück – und der Interimsvorstand entschied sich in der unsicheren Lage für eine kleinere Lösung. Archiv-

Foto: Daniel Volkmann

Der Landkreis sucht seine populärsten Sportler des Jahres. Der Modus ist dabei leicht verändert. Es stehen weniger Kandidaten als in den vergangenen Jahren auf der Kandidatenliste. Allerdings befinden sich mit den Fußballern der SG SC Großengottern, mit den Leichtathleten Hannes Lochmüller und Marion Stedefeld (Creaton Großengottern), mit dem Bad Langensalzaer Langstreckenlauf- und Berglauf-Ass Marcel Krieghoff und mit Tischtennissenior Herbert Karasek von Empor Bad Langensalza fünf „Titelverteidiger“ auf der Kandidatenliste. Insgesamt gibt es vier Kategorien für die Einzel-, zwei für die Mannschaftssportler und eine für Trainer und Übungsleiter.

Wie gehabt, werden die Sieger aus den Voten der Bevölkerung, der Vereine und Fachverbände sowie der Jury gekürt. Der gehören die Organisatoren der Sportlerehrung an – die Kreisverwaltung, die Vertreter der Städte Mühlhausen und Bad Langensalza, Kreissportbund und Kreissportjugend, die Sparkasse als Hauptsponsor und die Mediengruppe Thüringen.

Die Auszeichnung selbst soll dann Ende November oder Anfang Dezember in Mühlhausen stattfinden. Allerdings in einem deutlich kleineren Rahmen als in den vergangenen Jahren. Es wird keine Gala geben, sondern eine Auszeichnungsveranstaltung mit rund 100 bis 120 Gästen, heißt es von der Vereinsberaterin beim Kreissportbund, Franziska Bachmann.

Als Veranstaltungsort ist derzeit das Puschkinhaus in Mühlhausen im Gespräch. „Auch die Sparkasse als unser Hauptsponsor ist angefragt“, so Thomas Stecher, der neu gewählte stellvertretende Vorsitzende des Kreissportbundes.

Die Vorschläge für diese Kandidatenliste stammen von den Vereinen und Verbänden sowie der Jury selbst. Allerdings war es Vereinen und Verbänden nur erlaubt, jeweils drei Kandidaten zu benennen. Ziel des Kreissportbundes, der sich für die Veränderung des Modus und die kleinere Auszeichnungsrunde entschieden hat, war es, die Kandidatenlisten besser zu durchmischen, neue Namen auftauchen zu lassen. Die nur zaghafte Rückmeldung der Vereine aber spricht nicht dafür, dass dies gelungen ist.

Für 2020 gehen laut Stecher die Ideen dahin, die Veranstaltung wieder als Gala stattfinden zu lassen. „Das sind unsere Bestrebungen. Das hängt an vielen Faktoren – vor allem am Geld.“

In diesem Jahr kam nach dem Rücktritt des geschäftsführenden Vorstands im Frühjahr zum finanziellen Aspekt vor allem die knappe Vorbereitungszeit hinzu. Es muss nach Aussage von Stecher ein Rahmen gefunden werden, der die Vereine und die zu Ehrenden wieder mehr anspricht. „Die Sportgala light ist ein Feldversuch. Es ist Pflicht der Vereine, sich in die Ehrung der Sportler einzubringen.“

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