Durch eigenen Maler spart die Gemeinde Körner Geld

Daniel Volkmann
| Lesedauer: 2 Minuten
Einige Treppenhäuser in  Wohnblocks  der Körnerschen Karl-Marx-Straße wurden vom Maler der Gemeinde Körner renoviert.

Einige Treppenhäuser in Wohnblocks der Körnerschen Karl-Marx-Straße wurden vom Maler der Gemeinde Körner renoviert.

Foto: Daniel Volkmann

Körner.  Die Gemeinde Körner sollte für Treppenhausrenovierungen bis zu 25.000 Euro zahlen. Mit einem Malermeister im Ruhestand konnte sie Geld sparen.

Um einige Treppenhäuser der gemeindeeigenen Wohnungen wieder auf Vordermann zu bringen, hat die Gemeinde Körner im Mai dieses Jahres einen eigenen Maler angestellt. Mehrere Kostenvoranschläge wurden eingeholt, pro Wohnblock hätten Unternehmen die Arbeiten mit bis zu 25.000 Euro für die Renovierung veranschlagt.

Körners Bürgermeister Matthias Niebuhr informiert auf der vergangenen Sitzung des Gemeinderates. Der Malermeister sei im Ruhestand, man habe ihn auf einer 450 Euro Basis angestellt, er leiste 32 Arbeitsstunden im Monat. Inzwischen habe der Mitarbeiter zwei Treppenaufgänge in der Körnerschen Karl-Marx-Straße malermäßig instandgesetzt, ein weiterer folgt im Dezember.

„Aus meiner Sicht laufen die Malerarbeiten gut, unser Mitarbeiter ist recht selbstständig. Ab und an bekommt er Unterstützung von einem Bauhofmitarbeiter“, sagt Niebuhr. Neben dem frischen Anstrich für Wände und Decken seien auch die Treppengeländer komplett abgeschliffen worden und hätten im Anschluss einen neuen Anstrich bekommen. Hinzu seien Arbeiten an den Kellertüren gekommen. Auch sie hätten eine grundhafte Instandsetzung nötig gehabt. In Summe machten die renovierten Treppenhäuser zu den Wohnungen der Gemeinde laut Niebuhr jetzt wieder einen ordentlichen Eindruck.

Mitarbeiter könnte auch nächstes Jahr weiteren Objekten eine Frischekur verleihen

Um Kosten für eine externe Malerfirma zu sparen, habe der Maler bisher auch zwei durch ihren schlechten Zustand länger nicht vermietete Dreiraum- sowie eine Einraumwohnung komplett renoviert. Auch im Kindergarten Spielmobil sei der Mitarbeiter nach einem Wasserschaden zum Einsatz gekommen. Um den Maler mit ausreichend Material und Farbe zu versorgen, habe man, so erläutert es der Bürgermeister, in diesem Jahr 6500 Euro im Haushalt eingestellt, bis zum November habe man hiervon gut 1130 Euro benötigt. „Ich würde unseren Maler gern auch im kommenden Jahr beschäftigen. Wir könnten weitere Treppenaufgänge in der Karl-Marx-Straße sanieren“, sagt Niebuhr. Kontinuierlich habe man in diesem Jahr in die Reparaturen von Abwasserinstallationen investiert. Die vor gut 25 Jahren eingebauten Rohre aus Kunststoff seien verschlissen und hätten erneuert werden müssen.

Insgesamt habe die Gemeinde Körner 147 Wohnungen, hiervon stünden derzeit 13 Wohnungen leer. Sechs Wohnungskündigungen habe es gegeben, weil die Menschen gestorben seien. Acht Neuvermietungen durch Mieter, die in erster Linie nicht in Körner wohnten, konnte man verzeichnen.