Gesichtsanrufe statt Serien

Frances Theres Beier über Konflikte in der Quarantäne.

Frances Beier

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Foto: Daniel Volkmann

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In der häuslichen Quarantäne können Kleinigkeiten zu großen Konflikten führen. Beispielsweise stehe ich jetzt jeden Tag vor dem Mittagsproblem und damit vor zwei weiteren Herausforderungen: wer geht einkaufen und was wird gekocht?

Kartoffeln, Spinat und Ei – das geht schnell und ist gesund. Dieses Gericht bietet Kohlenhydrate, eine eisenhaltige Gemüsebeilage, Eiweiß und jede Menge Streitpotenzial mit meinem Mann.

Zugegebenermaßen habe ich dieses Essen seit der Coronakrise sehr oft vorgeschlagen. Dafür spricht allerdings auch einiges. Erstens: Kartoffeln halten sich lange. Zweitens: Eier eigentlich auch. Drittens: Spinat lässt sich einfrieren. Hinzu kommt die unschlagbar schnelle Zubereitungszeit.

Aber wie ich von Freunden höre, gibt es noch ganz andere Dinge, die zu Konflikten führen. Beispielsweise wenn sich ein Partner dazu entschließt, einen Serienmarathon zu starten oder es für wichtig hält, sich jeden Tag ein Homewear-Outfit zu kreieren, anstatt das anzuziehen, was er auch sonst aus dem Kleiderschrank holt.

Anstatt sich mit solchen Nichtigkeiten rumzuschlagen bin ich dafür mehr Gesichtsanrufe zu machen, um den Kontakt mit seinen Liebsten zu halten, die man in diesen Tagen nicht sehen kann. Dank moderner Technik kein Problem.

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