Kreis-CDU verzeichnet kaum Austritte

Landkreis.  Trotz Debakel nach Ministerpräsidentenwahl bleibt die Mitgliederzahl der CDU im Unstrut-Hainich-Kreis stabil.

Jane Croll ist weiter in der CDU stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadtverbandsvorsitzende von Bad Langensalza. Gerüchte, dass sie die Partei verlassen will, stimmen nicht.

Jane Croll ist weiter in der CDU stellvertretende Kreisvorsitzende und Stadtverbandsvorsitzende von Bad Langensalza. Gerüchte, dass sie die Partei verlassen will, stimmen nicht.

Foto: Alexander Volkmann

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Weiter stabile Mitgliederzahlen hat die CDU im Unstrut-Hainich-Kreis. Während thüringenweit nach dem Debakel bei der Ministerpräsidentenwahl Anfang März etliche der Partei den Rücken kehrten, gab es in der Region nur wenige Austritte. Zu den prominentesten zählt der Ballhäuser Bürgermeister Uwe-Karsten Saalfeld, der einer von drei stellvertretenden Kreisvorsitzenden war.

„Die Austrittswelle blieb aus“, informiert Janine Schäfer, Geschäftsführerin des Kreisverbands. Rund 500 Mitglieder habe die CDU, lediglich vier Austritte gab es jetzt. Sechs Austritte wurden verzeichnet, nachdem Thomas Kemmerich (FDP) Anfang Februar zum Ministerpräsidenten gewählt worden war und wenig später zurücktrat.

Kritik aus CDU-Reihen gab es zuletzt, weil sich die CDU bei der Ministerpräsidentenwahl am 4. März enthalten hatte und damit Bodo Ramelow (Linke) ins Amt verhalf. Das war auch Grund für Saalfeld aus der Partei auszutreten. Man habe den Bürgern nicht vermitteln können, dass die CDU zum Steigbügelhalter für die Linke geworden sei. Gerüchte, dass auch die stellvertretende Kreisvorsitzende und CDU-Stadtverbandsvorsitzende von Bad Langensalza, Jane Croll, aus der Partei ausgetreten ist, stimmen nicht. „Ich habe nicht vor, die CDU zu verlassen“, sagt sie.

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