Kutzleben und Lützensömmern sind bei Familien gefragt

Kutzleben.  Die Orte Kutzleben und Lützensömmern gewinnen offenbar an Attraktivität und verzeichnen Zuzug.

Kindergartenerzieherin Andrea Deutsch und Bürgermeisterin Janine Schäfer (von links), schauen sich die erhöhte Spielebene in einem Gruppenraum des Kutzleber Kindergartens an.

Kindergartenerzieherin Andrea Deutsch und Bürgermeisterin Janine Schäfer (von links), schauen sich die erhöhte Spielebene in einem Gruppenraum des Kutzleber Kindergartens an.

Foto: Daniel Volkmann

Einen Gewinn an Attraktivität sieht Bürgermeisterin Janine Schäfer (CDU) für Kutzleben und Lützensömmern. In den vergangenen Jahren hätten sich einige junge Familien in den beiden Orten der Verwaltungsgemeinschaft Bad Tennstedt niedergelassen. Alte Häuser wurden saniert, neue errichtet. Leerstand gebe es kaum.

Es locke wohl die zentrale Lage zwischen Erfurt und Bad Langensalza. Laut Bürgermeisterin seien auch die Kindergartenplätze in Kutzleben gefragt, besonders die Krippenplätze für Einjährige. Wartelisten gebe es keine, man habe noch Kapazität.

Nach dem Einbau einer erhöhten Spielebene in einem Gruppenraum des Kindergartens und der Installation einer Photovoltaikanlage mit Warmluftkollektoren auf dem Dach des Hauses, stehen für Kutzleben jetzt die Sanierung der kompletten Hauptstraße und eines Teilstücks der Kirchgasse an. Möglichst noch in diesem Jahr solle Baustart sein, sagt Janine Schäfer.

Die Königsgasse in Lützensömmern und der Weg hinter dem Bäcker in Kutzleben sollen nächstes Jahr folgen. Dabei suche sie mit Hilfe der Verwaltung in Bad Tennstedt stets nach Fördermitteln.

So wurden die Kosten für die neue Spielebene im Kindergarten von rund 10.000 Euro zu 100 Prozent vom Land gefördert. Eltern und Gemeindearbeiter hätten die Räume instand gesetzt. Auch die Photovoltaikanlage sei teils von Land und EU gefördert worden.

Auch der leerstehenden Gemeindeschänke hat sich die Bürgermeisterin angenommen. Über viele Jahre sei im Haus nichts passiert. In Eigeninitiative und mit Leader-Förderung habe man in diesem Jahr die Elektrik und die Lampen im Saal erneuert. Die Anschaffung eines neuen Ölofens wurde ebenfalls gefördert.

Auch das öffentliche Leben komme wieder mehr in Fahrt. Ein großer Schritt sei die diesjährige Kirmes in Kutzleben gewesen. Auch das Kinderfest sowie die Oster-und Herbstfeuer seien von Vereinen ausgerichtet worden. „Es ist zu erkennen, dass die Leute wieder ausgehen, wenn was in unseren Orten los ist. Das war viele Jahre nicht so“, sagt Schäfer.

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