Mühlhäuser Tilesiusgymnasium bekommt zwei Fluchttreppen

Mühlhausen.  Zwei Fluchttreppen werden derzeit am Tilesiusgymnasium in Mühlhausen montiert. Die Fluchttüren am Gebäude fehlen noch.

Florian Haserodt von der Metallbaufirma Schäfer aus Mühlhausen montiert die zweite Brandschutztreppe am Tilesius-Gymnasium.

Florian Haserodt von der Metallbaufirma Schäfer aus Mühlhausen montiert die zweite Brandschutztreppe am Tilesius-Gymnasium.

Foto: Susan Voigt

Am Tilesiusgymnasium in Mühlhausen werden derzeit zwei Fluchttreppen an der hinteren Front des Gebäudes installiert. Für die Brandschutzmaßnahme wurden bereits vor einigen Wochen die beiden Stahlträger ein fundamentiert, nun werden die Treppenstufen und Geländer montiert.

Bis die Treppen allerdings für den Ernstfall einsatzbereit sind, dauert es noch eine Weile. Zwar sollen die beiden Stahlkonstruktionen in der kommenden Woche fertig gestellt werden, noch aber fehlen die entsprechenden Türen, durch die Schüler und Lehrer im Brandfall zur Fluchttreppe gelangen können.

350.000 Euro kosten die beiden Brandschutztreppen den Unstrut-Hainich-Kreis als Schulträger. Eine Besonderheit bei dieser Maßnahme sei laut Bauunternehmen, die Fassadenoptik des denkmalgeschützten Gebäudes An der Burg nicht zu zerstören. Das machten unter anderem Platten an den Geländern möglich, die der Fassadenfarbe entsprechen.

Auch an anderen Schulen im Landkreis wurde der Brandschutz bereits auf den neuesten Stand gebracht. Aktuell finden an verschiedenen Schulgebäuden Bauarbeiten statt oder sind für das kommende Jahr geplant. So zum Beispiel an der Sonnenhof-Grundschule (150.000 Euro) und an der Wiebeckschule (70.000 Euro) in Bad Langensalza und an den Thüringer Gemeinschaftsschulen in Hüpstedt (140.000 Euro) und in Menteroda (100.000 Euro).