Neues Bratwurstmuseum: Mühlhäuser Stadtrat muss Plänen zustimmen

Mühlhausen.  Erst nach der Stadtratsentscheidung steht fest, ob in Mühlhausen wie geplant Thüringens neues Bratwurstmuseum entsteht.

Die colorierte Ansicht zeigt das Bratwurstmuseum in Mühlhausen vom Eingang am Stadtwald. Weithin sichtbar wird der Turm mit der Bratwurst.

Die colorierte Ansicht zeigt das Bratwurstmuseum in Mühlhausen vom Eingang am Stadtwald. Weithin sichtbar wird der Turm mit der Bratwurst.

Foto: bratwurstmuseum.de

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Ob in Mühlhausen wie geplant Thüringens neues Bratwurstmuseum entsteht, soll der Stadtrat am Donnerstag entscheiden. Dann steht fest, ob bis Ende des Monats die Baugenehmigung erteilt und der erste Spatenstich für das Museum gesetzt werden kann.

„Wir hoffen auf eine Resonanz wie in Holzhausen“, sagte Oberbürgermeister Johannes Bruns (SPD) gegenüber dpa. „Durchschnittlich 50.000 Besuchern im Jahr sind schon eine Hausnummer. Die Bratwurst steht in Thüringen nun mal für „Kulinarik““.

Die ursprünglichen Pläne für das neue Bratwurstmuseum, das aus Platzgründen aus dem Ilm-Kreis nach Mühlhausen ziehen soll, hatten bundesweit zu Empörung geführt. Es sollte zunächst auf einem Gelände des früheren Außenlagers „Martha 2“ des KZ-Buchenwald entstehen. Nach heftigen Protesten hatten Investor und Stadt diese Pläne fallen lassen und sind auf ein Gelände in unmittelbarer Nachbarschaft ausgewichen.

Die Stadt hat nun den Geschichts- und Denkmalpflegeverein Mühlhausen beauftragt, sich mit der Aufarbeitung der Geschichte des früheren Außenlagers zu befassen.

So soll das Bratwurstmuseum in Mühlhausen aussehen

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