Notinseln im Unstrut-Hainich-Kreis zwölf Mal genutzt

Landkreis.  Notinsel-Aufkleber zeigen, wo Kinder im Notfall Schutz finden. Seit zehn Jahren gibt es sie im Unstrut-Hainich-Kreis.

Das Notinsel-Logo zeigt, wo Kinder Hilfe finden.

Das Notinsel-Logo zeigt, wo Kinder Hilfe finden.

Foto: Peter Michaelis

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Eine Zwischenbilanz zum Konzept der Kinder-Notinseln zog zehn Jahre nach deren Einführung das Landratsamt. Wie Katrin Vogler vom Kinderfreundlichen Landkreis mitteilte, nutzten in dieser Zeit zwölf Mal Kinder dieses Angebot, im Notfall Schutz zu finden. 95 Geschäfte und Institutionen beteiligten sich seit 2009 im Kreis an der Aktion, indem sie das Notinsel-Logo anbrachten.

Der Arbeiter-Samariter-Bund und der Kinderfreundliche Landkreis fragten nun die Erfahrungen ab. 43 ausgefüllte Fragebögen seien von den 87 Partnern zurückgekommen, so Vogler. Auf das Logo angesprochen worden seien sie relativ selten. In den zwölf konkreten Fällen habe man helfen können. Die geringe Zahl „wird als positives Zeichen gewertet“, gerade im Hinblick auf den Präventionsgedanken des Projektes, so Vogler: „Mit dem Wissen um das Notinsel-Netz werden potenzielle Täter abgeschreckt.“

In den Orten mit Notinseln und Grundschule werden überdies alle Erstklässler und Lehrer per Brief über das Angebot informiert. Notinseln gibt es in Bad Langensalza (19), Mühlhausen (56), Herbsleben (3), Bad Tennstedt (4), Schlotheim (2), Schönstedt, Körner und Ammern (je eine). Die jüngste Notinsel ist die bei der Wohnbau GmbH der Stadt Schlotheim. Weitere seien willkommen.

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