Partnerkonzert der Musikschüler

Leserpost Kinder aus Kronstadt zu Gast

Die Kronstädter Musikschüler (von links) Oksana Gorelikowa, Jaroslaw Kurmanaew , Ekaterina Galkina begeisterten das Publikum.

Die Kronstädter Musikschüler (von links) Oksana Gorelikowa, Jaroslaw Kurmanaew , Ekaterina Galkina begeisterten das Publikum.

Foto: Rolf Schadeberg

Der Verein Mühlhäuser Partnerstädte organisierte am 1. Oktober zum zweiten Mal ein gemeinsames Konzert mit Musikschülern aus Mühlhausen und der russischen Partnerstadt Kronstadt:

Im ersten Programmpunkt zeigte das Akkordeonensemble der „Kreismusikschule Johann Sebastian Bach“, wie das Musizieren in einer Gruppe Spaß machen kann. Sichtlich mit großer Freude wurden zwei Stücke vorgetragen (Präludium und Fuge G-Dur von Johann Sebastian und der Walzer Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch).

75 Minuten musizierten die Musikschüler im anschließenden Konzert. Das für deutsche Ohren ungewöhnliche Klangerlebnis des Zusammenspiels von Domra und Klavier meisterten die Direktorin der Kronstädter Musikschule, Frau Natalia Dubinetzkaja (Klavier) sowie die beiden Kronstädter Musikschüler Oksana Gorelikowa und Jaroslaw Kurmanaew mit Pravour. Die vorgetragenen russischen Volkslieder kamen beim Publikum gut an.

Frau Dubinetzkaja begleitete auch die Mühlhäuser Musikschüler Paula Fernschild (Querflöte, Allegro aus Konzert e-Moll von Franz Benda) sowie Michael Stedefeld beim „Concertino für Klarinette“ von Carl Maria von Weber. Diese beiden Stücke und ihre Interpreten wurden mit Charme und Freude vorgestellt.

Das Querflötenensemble mit Martha Kannenberg Charlott Halbeisen und Paula Fernschild spielte die beiden Stücke Flutes Reveuses und Flutes Pasorales von Jaques Castérède.

Zu den instrumentellen Stücken gesellten sich Gesangssolos der Kronstädter Musikschülerin Ekaterina Galkina, begleitet am Klavier von Natalia Dubinetzkaja. „Die Nacht von Venedig“, komponiert von Michail Glinka, und „Schneeglöckchen“, komponiert von Robert Schumann, waren für die Zuhörer eine echte Überraschung, ein nicht endend wollender Applaus der verdiente Lohn für die junge Gesangssolistin.

An diesem Abend waren sich die deutschen und russischen Musikschüler einig: Gemeinsam zu musizieren macht Spaß! Die Zeit für die Zuhörer verging für die Zuhörer wie im Flug. Es war ein gelungener Abend und alle Teilnehmer hoffen, dass die Zusammenarbeit zwischen den Musikschulen beider Kommunen eine Fortsetzung findet. Von Rolf Schadeberg, stellvertretender Vorsitzender des Vereins Partnerstädte Mühlhausen

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.