Ritter Scheune in Lützensömmern eingeweiht

Daniel Volkmann
Dieter John (links im Bild) vom Rittergut und Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Julia Heesen vor der neuen Ritter-Scheune auf dem Areal des Gutes.

Dieter John (links im Bild) vom Rittergut und Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Julia Heesen vor der neuen Ritter-Scheune auf dem Areal des Gutes.

Foto: Daniel Volkmann

Lützensömmern.  Nach knapp eineinhalb Jahren Bauzeit ist die Ritter Scheune in Lützensömmern eingeweiht worden.

Ein neues Tagungshaus auf dem Areal des Rittergutvereins in Lützensömmern wurde vor wenigen Tagen eingeweiht. Wie Geschäftsführer Dieter John informiert, sei der Neubau notwendig geworden, weil in der Vergangenheit einfach Platz gefehlt habe.

Knapp eine Million Euro wurden investiert, wovon 670.000 Euro gefördert sind. „Mit diesem Mehrzweckbau haben es unsere Architekten geschafft, die durch den Abriss der baufälligen Scheune entstandene Lücke auf dem Gelände so zu schließen, dass sich die Ritter Scheune von außen wunderbar in unser bestehendes Ensemble einfügt und zeitgleich den neusten bautechnischen Standards gerecht wird“, erläutert John. Bei der Auswahl der verwendeten Werkstoffe wie Holz, Lehm und Glas habe man viel Augenmerk darauf gelegt, das sich die ökologischen Inhalte in dem Bildungsauftrag des Ritterguts widerspiegelten.

Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Tagungshauses soll die Autarkie des Gebäudes im Zusammenhang mit der bestehenden Wärmepumpe im kommenden Jahr abrunden. Bereits jetzt hätte man mit einer Musikschule Verträge für die kommenden Jahre schließen können, sie sei auf das Gebäude in Lützensömmern aufmerksam geworden und möchte dort künftig Veranstaltungen organisieren. Julia Heesen ist Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Bildung und sagt bei der Eröffnungsfeier: „Bei den jetzigen ungleichen Lernständen der Schüler ist es wichtig, dass wir die Kinder da abholen, wo sie durch die Pandemie gelandet sind“.

Schule brauche Gesellschaft, Partner, analoges und digitales Lernen. Aus diesen Gründen werde es für all die Klassen, die in der Vergangenheit den wenigsten Präsenzunterricht absolviert haben, ein Förderprogramm geben, welches Erlebnispädagogik finanziere. Es ginge um die neue Kultur miteinander zu lernen, erläutert Heesen. Besonders werde man die Regelschulen in den Blick nehmen.

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