Von Stolperstein bis Straßenbahn in Mühlhausen

Mühlhausen.  Seit 1978 wird jedes Jahr ein besonderes Buch zur Mühlhäuser Stadtgeschichte herausgegeben – jetzt zum 42. Mal.

Autor Peter Bühner, Laudatorin Anne Hey und Thomas T. Müller, der Direktor der Mühlhäuser Museen, bei der Vorstellung der „Mühlhäuser Beiträge“.

Autor Peter Bühner, Laudatorin Anne Hey und Thomas T. Müller, der Direktor der Mühlhäuser Museen, bei der Vorstellung der „Mühlhäuser Beiträge“.

Foto: Daniel Volkmann

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Das 42. Jahresheft der Mühlhäuser Beiträge präsentierten jetzt im Historischen Rathaus der Geschichts- und Denkmalpflegeverein, das Stadtarchiv und die Mühlhäuser Museen – die drei Herausgeber. Es sei ein besonders umfangreiches, inhaltsschweres Jahrbuch, sagte Bürgermeisterin Beate Sill (parteilos). Die Bandbreite der Themen reicht von Naturschutz über Kunst und Kultur bis zu Archäologie und Stadtgeschichte. Mehrere Autoren sind gleich mehrfach vertreten – vor allem Peter Bühner, der sich unter anderem dem Jahr 1969 widmete und dem, was in Mühlhausen an Infrastruktur entstand. Das Jahr 1969 spiegelt sich auch in den von Jens Hiersemann, der die bis vor 50 Jahren verkehrende Straßenbahn beleuchtete, und Thomas Vollrath (50 Jahre Pädagogische Hochschule Erfurt/Mühlhausen) bearbeiteten Themen.

Groß ist die Zahl der veröffentlichenden Theologen. So widmet sich Teja Begrich den in der Stadt verlegten Stolpersteinen, seine Tochter, Theologiestudentin Helene, berichtet über eine Begegnung in Israel. Dort traf sie eine alte Dame, die in Mühlhausen Zwangsarbeit leisten musste.

Die Laudatio hielt die Heiligenstädter Stadtarchivarin Anne Hey.

Die Publikation „Mühlhäuser Beiträge 42 (2019)“ ist in der Tourist-Information Mühlhausen und im Buchhandel zu erwerben.

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