Zu viel Müll unter dem Kompostierbaren

Rodeberg.  Die Gemeinde Rodeberg will in diesem Jahr erstmals keine Container für Baum- und Strauchschnitt aufstellen

Wohin mit dem, was beim Beschneiden von Bäumen und Sträuchern anfällt? In Rodeberg wurden dafür bisher Container aufstellt. Nun erstmals nicht mehr.

Wohin mit dem, was beim Beschneiden von Bäumen und Sträuchern anfällt? In Rodeberg wurden dafür bisher Container aufstellt. Nun erstmals nicht mehr.

Foto: Claudia Klinger

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Gemeinde Rodeberg nimmt ab diesem Jahr keinen Baum- und Strauchschnitt mehr an. Das sagte Bürgermeister Klaus Zunke-Anhalt (CDU) jetzt vor dem Gemeinderat. Im vergangenen Jahr seien insgesamt 28 Container voll zusammengekommen – bei Weitem nicht nur Grünschnitt, auch Müll, selbst Eternitplatten, die gesondert zu entsorgen sind, hätten sich darunter befunden. Selbst Auswärtige hätten ihren Müll in Rodeberg entsorgt, seien dafür extra angereist.

Die Möglichkeit von Sammeltransporten, die der Rat angeregt hatte, wolle man prüfen.

Einige Ratsmitglieder fürchten, dass diese Entscheidung der Verwaltung – und der damit verbundene Weg zu einer zentralen Stelle – dazu beiträgt, dass Baum- und Strauchschnitt wild in der Flur entsorgt wird. Der Landkreis nimmt vom 23. März bis zum 2. Mai – und noch einmal im Herbst – jeweils zwei Kubikmeter Baum- und Strauchschnitt kostenfrei an seiner Umladestation in Aemilienhausen in Mühlhausen an – für alle Kommunen im Landkreis.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren
Im Moment können keine Kommentare gesichtet werden. Da wir für Leserkommentare in unserem Internetauftritt juristisch verantwortlich sind und eine Moderation nur während unserer Dienstzeiten gewährleisten können, ist die Kommentarfunktion wochentags von 22:00 bis 08:00 Uhr und am Wochenende von 20:00 bis 10:00 Uhr ausgeschaltet.