5000 Euro für SOS-Häuser

Weimar.  Ferngas ließ Mitarbeiter über die Empfänger mitbestimmen. Die zwei Weimarer Einrichtungen von SOS-Kinderdorf wurden am dritthäufigsten genannt

Mathias Trostorff übergab den symbolischen Scheck an Katrin Berthold und Hans Weinhold (von links) vom SOS-Kinderdorf Thüringen.

Mathias Trostorff übergab den symbolischen Scheck an Katrin Berthold und Hans Weinhold (von links) vom SOS-Kinderdorf Thüringen.

Foto: Nina Wunderlich / SOS-Kinderdorf

Mit 5000 Euro unterstützt das Unternehmen Ferngas die Weimarer SOS-Häuser. Prokurist Mathias Trostorff übergab den symbolischen Scheck an Katrin Berthold, Einrichtungsleiterin des SOS-Kinderdorfes Thüringen. „Als Betreiber systemrelevanter Energie-Infrastruktur haben wir nach Institutionen gesucht, die in den Monaten der Pandemie für notleidende Menschen besonders wichtige Hilfestellungen leisten“, erklärt Trostorff.

Bei der Auswahl der Spendenempfänger wurden die Mitarbeiter beteiligt. Dabei gehörten das Beratungs- und das Familienzentrum in Weimar zu den drei meistgenannten Vorschlägen. „Dort erreichen wir viele Familien und bieten Unterstützung, Beratung und Vernetzung für Kinder, Jugendliche und Eltern an,“ betonte Katrin Berthold und blickte auf die Herausforderungen zu Beginn der Corona-Pandemie zurück: „Plötzlich mussten wir unsere Einrichtungen schließen und neue Wege gehen, um Familien in dieser ungewöhnlichen und belastenden Situation zu unterstützen.“ So entstanden innerhalb von Tagen digitale Angebote, von Basteltipps für Kinder zu Hause und Beratungstelefon bis hin zur digitalen Vorlesestunde.