Fakultät Medien der Weimarer Uni feiert 25-jähriges Bestehen

Susanne Seide
| Lesedauer: 2 Minuten
Mit einem Sektempfang endete am Donnerstagabend im Weimarer Audimax der Festakt zum 25. Geburtstag der Medienfakultät an der Bauhaus-Uni.

Mit einem Sektempfang endete am Donnerstagabend im Weimarer Audimax der Festakt zum 25. Geburtstag der Medienfakultät an der Bauhaus-Uni.

Foto: Jens Lehnert

Weimar.  Festakt im Audimax erinnert an Innovationsgeist der damaligen Gründerväter um Rektor Zimmermann.

Mit einem Festakt im Audimax hat die Fakultät Medien der Bauhaus-Universität Weimar am Donnerstag ihr 25-jähriges Bestehen begangen. Im Oktober 1996 gegründet, trat die Fakultät mit einem deutschlandweit einzigartigen Konzept an: Medien in ihrer vielfältigen Gestalt aus künstlerischer, technischer und geisteswissenschaftlicher Perspektive zu untersuchen.

Die Fakultät Medien ist die jüngste der vier Fakultäten der Uni. Dennoch oder gerade deshalb habe sie deren Gesicht maßgeblich geprägt – durch innovative Impulse, avancierte Forschung, kreative Lehre und vielfältiges Engagement in den Gremien und der Öffentlichkeit. Das betonte eingangs Dekan Henning Schmidgen, der wie viele andere Redner den Mut und den Innovationsgeist der Ideengeber hervorhob. Darunter vor allem der Gründungsdekan Lorenz Engell oder der damalige Uni-Rektor Gerd Zimmermann.

Mit den Studiengängen Medienkultur und Mediengestaltung und etwa 150 Studierenden startete die Fakultät am 16. Oktober 1996 in den Lehr- und Forschungsbetrieb. Einige Jahre später, 1999, kam der Studiengang Mediensysteme (heute: Informatik) dazu. Seit 2007 ergänzt der Masterstudiengang Medienmanagement das Portfolio.

Struktur und Größe der Fakultät haben sich zwar verändert, im Kern bleibe sie dem kreativen Erforschen medialer Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft treu. An den drei Fachbereichen Medienwissenschaft, Medieninformatik und Medienmanagement unterrichten 21 Professorinnen und Professoren und über 80 wissenschaftliche Mitarbeitende etwa 650 Studierende aus aller Welt – darunter aus Frankreich, Kanada, den USA, Russland, Indien oder China.

Zudem unterhält die Fakultät vielfältige internationale Partnerschaften und Austauschprogramme, mit Instituten und Universitäten in Maastricht, Malaga, Montreal, Vilnius, Wien, Vancouver und vielen mehr.

Das inhaltliche Spektrum der heutigen Professuren reicht von der Medienphilosophie bis hin zur Virtuellen Realität, von der Filmwissenschaft bis hin zur Mediensicherheit, von der Geschichte der Kulturtechniken über das Marketing bis hin zu Web-Technologien und Content Management. Es umfasst die Bildtheorie ebenso wie die Mensch-Computer-Interaktion, das Innovationsmanagement ebenso wie die Archiv- und Literaturforschung, Mediensoziologie ebenso wie Digitale Ökonomien und Digitale Kulturen.

Den Festakt, der deutlich länger als geplant wurde, beschloss Henning Schmidgen mit den Worten: „Die Zukunft der Fakultät seid ihr, die Studierenden.“