Großschwabhausen braucht neuen Bürgermeister

Großschwabhausen.  Großschwabhausens Bürgermeister Florian Guddat legt sein Mandat vor der Zeit nieder. Am 26. April muss deshalb neu gewählt werden.

Florian Guddat erklärte seinen Rücktritt als ehrenamtlicher Bürgermeister von Großschwabhausen.

Florian Guddat erklärte seinen Rücktritt als ehrenamtlicher Bürgermeister von Großschwabhausen.

Foto: Michael Baar

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Zu den Gemeinden, die das Jahr 2020 im Weimarer Land außerplanmäßig zum Wahljahr machen, zählt nun auch Großschwabhausen. Die Großschwabhäuser sowie die Bürger in den Ortsteilen Hohlstedt und Kötschau haben im Frühjahr einen neuen ehrenamtlichen Gemeinde-Bürgermeister zu wählen. Der bisherige Amtsinhaber Florian Guddat erklärte gegenüber der Landrätin formal seinen Rücktritt vor Ablauf der Wahlperiode, will aber bis zu einer Neuwahl die Amtsgeschäfte weiterführen.

Den Termin für den Urnengang hat das Landratsamt bereits auf den 26. April festgelegt, eine mögliche Stichwahl auf den 10. Mai. Wahlvorschläge für das Ehrenamt können bis zum 13. März zu Händen des Gemeindewahlleiters Andreas Ozegowski bei der Verwaltungsgemeinschaft Mellingen eingereicht werden.

Guddat gehörte dem Großschwabhäuser Gemeinderat seit 1990 an, zunächst auf der Liste des örtlichen Bürgerkomitees, seit 2014 dann auf jener der CDU. Nach dem Tod des langjährigen Bürgermeisters Hans-Jürgen Schaffarzyk wurde Guddat, der zwischenzeitlich das Amt des ersten Beigeordneten übernahm, im Mai 2017 schließlich mit deutlicher Mehrheit als Bürgermeister gewählt.

Zu den Gründen seines vorzeitigen Rücktrittes konnte unsere Zeitung Florian Guddat noch nicht befragen. Der gelernte Elektromeister, der am Mittwoch dieser Woche seinen 66. Geburtstag feierte, weilt derzeit im Urlaub in Costa Rica. Aus seinem Umfeld war allerdings zu vernehmen, dass der Abschied vom Amt eher politische als persönliche Ursachen hat.

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