In Wort und Musik Tipps für Entschleunigung geben

Weimar.  Mit den Erlösen aus ihrer Konzertwanderung und den Workshops unterstützt die Sängerin und Entschleunigungsexpertin Sabine Kuhnert die Björn-Kuhnert-Stiftung.

Sabine Kuhnert gab im Mon Ami ein Workshopkonzert zum Thema Entschleunigung im Alltag.

Sabine Kuhnert gab im Mon Ami ein Workshopkonzert zum Thema Entschleunigung im Alltag.

Foto: Maik Schuck

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mit ihrem Gesang und ihrer einfachen rhythmischen Begleitung füllt sie mühelos den Saal. Sabine Kuhnert machte am Mittwochabend auf ihrer Konzertwanderung durch Deutschland Halt in Weimar. In ihrem Konzertworkshop verbindet die Sängerin und Entschleunigungsexpertin zweierlei: In Wort und Musik gibt sie im Kleinkunstsaal des Mon Ami Tipps zum Thema „Entschleunigung im Alltag“. Immer wieder ist die Zeit ihr Thema, die mitunter zäh wie Sirup verrinnt und manchmal rasend schnell dahinfliegt. Mit ihrer Wanderung erfüllt die Mittvierzigerin sich einen langgehegten Traum. „Warum fällt es uns so schwer, die guten Vorsätze umzusetzen? Wir haben es doch selbst in der Hand, unseren eigenen Stresslevel herunterzuschalten.“ Sie hatte den Mut, sich auf den Weg zu machen. Von Weimar ging es am Donnerstag nach Apolda und Bad Sulza und am Freitag weiter nach Naumburg.

„Such‘ deinen eigenen Weg“, empfiehlt sie mit einem Lied. Wichtig sei, sich auf den Weg zu machen, loslassen zu können. Ihre Wanderung führt sie zunächst über Leipzig nach Berlin, wo sie am 1. März eintreffen und das Kinderhospiz der Björn-Schulz-Stiftung besuchen wird, der ein Teil ihrer Einnahmen zugute kommt. Ein halbes Jahr lang wandert Sabine Kuhnert durch Deutschland. Noch steht sie ganz am Anfang. Sie freut sich viele Gespräche und Begegnungen und auf die Geschichten von denen, die bereits ein entschleunigtes Leben führen. Ihr Endziel ist am 30. Juni der Chiemsee.

Wer ihre Benefizwanderung verfolgen möchte, findet Angaben in ihrem Blog auf ihrer Homepage www.sabine-kuhnert.de

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren