Intensive Gespräche in Weimarer Ateliers und Werkstätten

Weimar  Der Tag des offenen Ateliers musste sich gegen eine Fülle von Veranstaltungen behaupten

Keinen Nachteil beim Tag des offenen Ateliers hatte Brigitte Wischnack mit der Lage ihres Atelierraums in der Schützengasse.

Keinen Nachteil beim Tag des offenen Ateliers hatte Brigitte Wischnack mit der Lage ihres Atelierraums in der Schützengasse.

Foto: Maik Schuck

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„Alles in allem ein schöner und spannender Tag.“ Das Resümee in der Schmuckwerkstatt Amelang & Lietz hörte Ursula Seeger, Referentin für Bildende Kunst in der Kulturdirektion, am Wochenende mehrfach bei Künstlern, die erstmals zum Ateliertag ihre Tür öffneten. Die Schmuckgestalter aus der Bechsteinstraße hatten zum Kreieren eines Schmuckstücks eingeladen.

Eine etwas beschwerliche Anfahrt stand Kunstliebhabern im Zuge der Umleitung nach Schöndorf bevor, wo die Ateliergemeinschaft NEODINGS – ebenfalls erstmals dabei – am Teich Konzeptkunst, Fotografie und Malerei vorstellte. Die Absolventen der Bauhaus-Uni Franziska Becher, Saori Koneko und Richard Welz freuten sich über die Resonanz und intensive Begegnungen mit Gästen.

Die Künstlerinnen und Künstler des städtischen Atelierhauses in der Karl-Haußknecht-Straße standen wieder auf so mancher persönlichen Rundgangsliste. Pünktlich um 16 Uhr versammelten sich dort im Atelier von Victor de Moral Rivera, Stipendiat des Internationalen Atelierprogramms von ACC und Stadt, Gäste zum Vortag des Künstlers aus Mexiko-City. Auf großes Interesses stieß der Thüringer Grafikkalender, den der Maler und Grafiker Martin Max neben seinen Unikat-Holzschnitten präsentierte.

Über einige verkaufte Bilder konnte sich Peter Vent freuen, der in diesem Jahr die Atmosphäre seiner Dachterrasse gegen den Entstehungsort seiner Werke im städtischen Atelierhaus eingetauscht hatte.

Auch im Atelier von Sibylle Mania an der Trierer Straße wechselten mehrere ihrer Durchlichtfotografien den Besitzer. Gemeinsam mit dem Bildhauer und Maler Martin Neubert beantwortete sie gern die Fragen der zahlreichen Besucher zu ihren Werken und gaben bereitwillig Einblick in ihren Entstehungsprozess.

Ob bei Thüringer Pflaumenkuchen, einem Kaffee oder einem Glas Sekt – so mancher Kunstliebhaber nutzte die Gelegenheit, am Tag des offenen Ateliers mit Weimarer Künstlern ins Gespräch zu kommen, einmal hinter die Kulissen zu schauen oder auch das eine oder andere Kunstwerk zu erwerben. Aus Sicht von Ursula Seeger ein erfreuliches Resümee angesichts der Veranstaltungsfülle an diesem Samstag.

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