Kostprobe aus der „Einmannpackung“

Zum Jahresempfang traf sich die Reservistenkameradschaft Tonndorf im Bürgerhaus.

Zum Jahresempfang traf sich die Reservistenkameradschaft Tonndorf im Bürgerhaus.

Foto: Stefan Kirchhof

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Tonndorf.  Mit zwei Kanonenschlägen eröffnete die Reservistenkameradschaft Tonndorf am vergangenen Freitag ihren Neujahrsempfang. Stefan Kirchhof, Vorsitzender der RK, zog im voll besetzten Bürgerhaus von Tonndorf zunächst Bilanz über das vergangene Jahr. Höhepunkt war der 1. Militärische Vielseitigkeitswettkampf Thüringen am Stausee Hohenfelden.

In diesem Jahr soll es eine zweite Auflage dieses Vergleiches geben – und nicht nur das. Am 26. September wird er Teil jener Feierlichkeiten sein, die Tonndorfs Reservistenkameradschaft anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens ausrichtet. Mit einer Schweigeminute gedachten die Teilnehmer des Jahresempfangs außerdem der Bundeswehrsoldaten, die 2019 im Einsatz ums Leben kamen. Auch militärtechnisch konnten sich die Gäste weiterbilden. Wie vor einem Jahr hielt Alexander Drebing auch diesmal einen Fachvortrag, nun zur Entwicklung der Panzerwaffe. Unter den Zuhörern befanden sich der Landesgeschäftsführer des Thüringer Reservistenverbandes, Christian Fromm, der Kreisorgleiter aus Gera, Christoph Malirs, Kranichfelds VG-Chef Fred Menge und Tony Röser in Doppelfunktion als Beigeordneter der Gemeinde Tonndorf und als Vertreter des Landeskommandos Thüringen.

Der Vortrag wurde plötzlich durch lautes Klappern mit Essgeschirr unterbrochen. Die Teilnehmer wurden zu einer Verkostung eingeladen. Es gab EPA. Die „Einmannpackung“ ist ein kleines Verpflegungspaket der Bundeswehr. Es enthält 27 Lebensmittel wie Brotbeläge, Getränkepulver und zwei Fertiggerichte, mit dem sich der Soldat mindestens einen Tag lang ernähren kann, falls keine Verpflegung durch Feldküche oder Kantine möglich ist.

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