Mit Feuerschalen und Glühwein in die besinnliche Jahreszeit

Landkreis.  Advent, Advent: In Mellingen, Krakendorf, Stedten an der Ilm sowie Egendorf bei Blankenhain feierten Dorfbewohner und Gäste ihre Weihnachtsmärkte.

Die Weihnachtsmarkt-Stände auf dem Anger in Mellingen verzeichneten von der ersten Minute an regen Zulauf.

Die Weihnachtsmarkt-Stände auf dem Anger in Mellingen verzeichneten von der ersten Minute an regen Zulauf.

Foto: Michael Grübner

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Besinnliche Stimmung in Mellingen, Egendorf, Krakendorf sowie Stedten an der Ilm: Wie in einigen anderen Dörfern standen auch hier gleich am ersten Advents-Wochenende die kleinen, liebevoll gestalteten Weihnachtsmärkte auf dem Programm – und kamen bestens an.

Wobei das Wort „klein“ die Mellinger Dimensionen nicht ganz trifft: Hier gab es nicht nur zur Einstimmung ein Chorkonzert in der Kirche, sondern auch mehrere Stände der ortsansässigen Vereine, akustische Untermalung durch die „Mellinger Musikanten“ und einen kleinen Streichelzoo. Der Ansturm am Sonntagnachmittag belohnte den Aufwand der Organisatoren.

In Krakendorf begann die Weihnachtszeit mit dem Aufstellen des Baumes, den, wie auch im vorigen Jahr, Iris Sahm spendete. Geschmückt wurde der Baum via Hebebühne.

Eine große Feuerschale sorgte für Wärme, an den Verkaufsständen gab es Deftiges und Süßigkeiten. Ein Weihnachtsmann verteilte kleine Geschenke an die Kinder. Heike und Tanja Holzheu boten erstmals einen Stand mit selbst gemachtem Schmuck an. Trotz vieler Veranstaltungen in der Region fanden auch Besucher von außerhalb den Weg. Eine Wiederholung im nächsten Jahr ist fest eingeplant.

Der Weihnachtsmann in Stedten an der Ilm hatte Unterstützung: Hier heißt das Advents-Ereignis „Wichtelfest“, und dementsprechend brachte der Kranichfelder Faschings-Chef Jörn Graffmann in seinem rot-weißen Mantel einen Wichtel namens Luzie mit. Den großen Schlitten hatten sie auf die Waldbühne gestellt. Es fehlte, wie auch in den letzten drei Jahren, der Schnee. Gastgeber in Stedten war der Feuerwehrverein, der bestens für das leibliche Wohl sorgte.
Auf dem Gelände des Lebenshilfewerkes waren die Stände des Egendorfer Weihnachtsmarktes verteilt und boten unter anderem selbst gebackene Plätzchen sowie Frisches aus dem eigenen Garten an. Auch ein kleiner Flohmarkt gehörte dazu. Bei kühlen drei Grad war die Feuerschale ein willkommener Punkt zum Aufwärmen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren