Nicht alle Teile der Weimarer Stadtmauer sind wirklich alt

Weimar.  Interessante Ergebnisse von archäologischen Grabungen an der Weimarer Stadtmauer stellt der Experte Thomas Grasselt im Stadtmuseum vor.

Der Weimarer Stadtmauer, hier am Graben, widmet sich Thomas Grasselt am 20. November bei einem Vortrag im Stadtmuseum.

Der Weimarer Stadtmauer, hier am Graben, widmet sich Thomas Grasselt am 20. November bei einem Vortrag im Stadtmuseum.

Foto: Susanne Seide

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Über archäologische Grabungen an der Stadtmauer von Weimar berichtet Thomas Grasselt vom Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie am 20. November beim nächsten Mittwochsvortrag im Stadtmuseum. In Verbindung mit Baumaßnahmen in der historischen Altstadt wurde immer wieder der Verlauf und die Erhaltung der ehemaligen Stadtmauer überprüft. Ausgehend vom Wolfschen Plan von 1569/1581, der die Befestigung der Stadt für das 16. Jahrhundert detailliert zeigt, wurden zwischen den 1980er-Jahren und etwa 2005 in mindestens zwölf Bauaufschlüssen Stadtmauerfragmente freigelegt und dokumentiert.

Der Referent stellt die Ergebnisse der archäologischen Untersuchungen im Überblick vor und vergleicht sie mit den historischen Überlieferungen. Dabei wird erkennbar, dass nicht alles Sichtbare alt und „echt“ ist. Ergebnis: die ehemalige Stadtmauer von Weimar ist in großen Teilen als massiver Mauerkörper im Baugrund der Stadt noch erhalten.

Mittwoch, 20. November, 17 Uhr; Stadtmuseum; Karl-Liebknecht-Straße

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