Oertel und Schmidt für sechs Jahre an der Feuerwehr-Spitze

Berlstedt.  Die aus elf Ortschafts-Wehren bestehende Feuerwehr Am Ettersberg hat nun einen Stadtbrandmeister und seinen Stellvertreter.

Sebastian Oertel (3. von links) und Sebastian Schmidt (3. von rechts) führen künftig die gemeinsame Feuerwehr der Landgemeinde Am Ettersberg.

Sebastian Oertel (3. von links) und Sebastian Schmidt (3. von rechts) führen künftig die gemeinsame Feuerwehr der Landgemeinde Am Ettersberg.

Foto: Elisabeth Schwarz

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Sebastian Oertel heißt der erste Stadtbrandmeister der Landgemeinde Am Ettersberg. Der Buttelstedter war bei der Premieren-Jahreshauptversammlung der gemeinsamen Feuerwehr der Landgemeinde einziger Kandidat für dieses Ehrenamt und bekam ein überzeugendes Votum. Sein Stellvertreter ist der Ramslaer Sebastian Schmidt, auch er trat ohne Gegenkandidaten an. Anwesend waren 136 der insgesamt 199 Wahlberechtigten (ab 16 Jahre) aus den elf Ortschafts-Wehren. 21 hatten zudem die Chance der Briefwahl genutzt.

Oertel und Schmidt sind für sechs Jahre gewählt. Landgemeinde-Bürgermeister Thomas Heß wird sie im Januar zu einer ersten Sechs-Augen-Runde einladen, um die Weichen für die künftige Feuerwehr-Struktur im Nordkreis des Weimarer Landes zu stellen. „Wir werden alle Wehren auf diesem Weg mitnehmen“, kündigte der Bürgermeister an. Keine werde geschlossen oder technisch abgerüstet, jedoch werde man bei der Modernisierung künftig Schwerpunkte setzen und Zuständigkeiten sinnvoller verteilen. „Es muss nicht jede Wehr für jede Aufgabe hochausgerüstet sein“, so Heß.

Die bisherigen Ortsbrandmeister fungieren künftig als Wehrführer und bekommen entsprechende Urkunden. Einige ihrer bisherigen Zuständigkeiten gehen auf den Stadtbrandmeister über. Zurzeit werde eine gemeinsame Kleiderkartei aller elf Wehren erarbeitet, so Heß: „Damit kann man beispielsweise den Kauf einer neuen Uniform vermeiden, wenn eine andere Wehr eine in der gesuchten Größe vorrätig hat.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren