Querfeldein im Hofatelier Niedergrunstedt

“Querfeldein" heißt die Ausstellung von Erwin Hofstetter, die im Hofatelier Niedergrunstedt zu sehen ist.

“Querfeldein" heißt die Ausstellung von Erwin Hofstetter, die im Hofatelier Niedergrunstedt zu sehen ist.

Foto: Michael Baar

Weimar.  Erwin Hofstetter zeigt seine Landschaftbilder im Kunstverein vor den Toren der Stadt

Neue Kunst im Hofatelier Niedergrunstedt. „Querfeldein“ heißt die Ausstellung von Erwin Hofstetter, die am Karsamstag unter Einhaltung der Corona-Regeln eröffnet wurde.

Der in Bad Berka lebende Künstler zeigt Landschaftsgemälde und großformatige Kohlezeichnungen im Hofatelier. Schon zur Eröffnung lockte er eine ganze Reihe Interessierter in den Hof der Galerie.

Erwin Hofstetter wurde 1952 in München geboren. 2016 zog er mit seiner Thüringer Ehefrau in deren Heimat und lebt seitdem in Bad Berka. Hofstetter fühlt sich der „Weimarer Malerschule“ verbunden. Der Impressionismus sei immer eine große Inspiration für ihn, sagte er zur Vernissage. Maler wie Rohlfs, Baum, Buchholz und Weichberger regen ihn in seinem Schaffen an.

Bis zu seinem Umzug nach Thüringen war Erwin Hofstetter elf Jahre lang ständiges Mitglied und Aussteller der „Münchner Künstlergenossenschaft“ (m KG). Darüber hinaus gab es über die Jahre viele Ausstellungsbeteiligungen, Einzelausstellungen und Ausstellungen gemeinsam mit seiner Frau Lisa unter dem Titel „Malerei x 2“ sowohl in Bayern als auch in Thüringen.

In Niedergrunstedt zeigt Hofstetter Bilder aus den vergangenen 15 Jahren, darunter auch einige sehr aktuelle. Schließlich male er jetzt in Thüringen „wie nie zuvor“.

Die Ausstellung „Querfeldein“ ist bis zum 25. April 2021 jeweils samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr zu sehen. Yasaman Alinezhad Sharivar, die vor Hofstetter in Niedergrunstedt ausstellte, will zudem für einen digitalen Ausstellungsrundgang sorgen.