Sechs Wochen Weimarer Weihnacht mit Pyramide, Rotfichte und Eisbahn

Weimar.  Der Weihnachtsmarkt in der Kulturstadt beginnt am kommenden Dienstag und schließt erst am 5. Januar 2020. Insgesamt 85 Händler konnten gewonnen werden.

Unter dem Motto „24 Türen“ gestalten Innenstadthändler wieder einen besonderen Adventskalender.

Unter dem Motto „24 Türen“ gestalten Innenstadthändler wieder einen besonderen Adventskalender.

Foto: Michael Baar

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Eisbahn, Händler- und Glühweinhütten - in der Innenstadt wirft die Weimarer Weihnacht ihre Schatten voraus. Bis in den Abend wird im Bereich des Weihnachtsmarktes am Aufbau gearbeitet. Auch die bereits am Wochenende erwartete Pyramide auf dem Markt ist inzwischen angekommen. Sie hatte sich wegen einer Panne verspätet.

Eröffnet wird die Weimarer Weihnacht am Dienstag, den 26. November 2019, 17 Uhr, auf dem Marktplatz von Oberbürgermeister Peter Kleine und den Pfarrern der verschiedenen Konfessionen. Vor den Augen des Publikums soll dann die 16 Meter hohe Rotfichte in ihrem Lichterschmuck erstrahlen.

85 Markthändler in 90 Hütten

Die Eisbahn erhält wieder ihren Standort auf dem Theaterplatz. Wie die Hütten auf dem Markt bleibt sie - mit kleinen Feiertagsausnahmen - bis zum 5. Januar geöffnet und erwartet im Advent und über den Jahreswechsel große und kleine Kufenflitzer. Die Märchenhütte, zwei Kinderfahrgeschäfte, eine Kerzen- und eine Schokoladenwerkstatt sowie Krippe und Schafstall am Baum auf dem Markt runden die traditionelle Symbolik des familiären Weimarer Marktes ab.

Insgesamt 85 Markthändler in 90 Hütten konnte die Marktmeisterei gewinnen. Kulinarisch reicht das Angebot von Thüringer und internationalen Spezialitäten aus Frankreich, Ungarn, Österreich und Georgien. Neben den Glühwein- und Imbisshütten gibt es 50 Verkaufsstände mit Angeboten von erzgebirgischer Volkskunst und Keramik bis zu diversen anderen Geschenkartikeln. Auch auf Neuzugänge können sich die Weimarer freuen. So kehrt die Lauschaer Glaskunst auf den Markt zurück, ein anderer Stand wird nachwachsende Kalender feilbieten.

Der Budenzauber erstreckt sich vom Theaterplatz über die Schillerstraße bis zum Markt. Auf dem Herderplatz findet wieder die Glühweinhütte von Gabi Freiberg und Wolfgang Glas ihren Platz. Dagegen hat sich der Schwibbogen vom Markt verabschiedet. Seinen Platz nimmt eine andere Glühweinhütte ein.

Die Märchenhütte auf dem Marktplatz öffnet ab dem 1. Dezember. Täglich um 15 Uhr erscheint hier der Weihnachtsmann und begrüßt jene Weimarer Kinder, die sich vor der Tür versammelt haben. Täglich, 17.45 Uhr, gibt es eine „Gute-Abend-Geschichte“ für Kinder von fünf Jahren an, die von bekannten Weimarern vorgelesen wird.

„Geschenke auf den letzten Drücker“ basteln

Vom 4. bis 8. Dezember sind die Bauhaus-Agenten mit Angeboten in der Märchenhütte zu Gast. Sie basteln mit Kindern (ab sechs Jahren) Weihnachtspostkarten und Wunschzettel. Erzählgeschichten und Mitmachtheater mit Conny Kieck und Udo Hemmann gibt es vom 12. bis 15. Dezember 2019. Am 18., 20. und 21. Dezember kann man mit den Dozenten der Mal- und Zeichenschule „Geschenke auf den letzten Drücker“ basteln. In der letzten Woche der Märchenhütte sind Puppenspieler und Märchentheatererzähler wie Henning Hacke und Willi Meister zu Gast.

Auftritte von Weimarer Chören und Bläserensembles stimmen musikalisch auf das Fest ein: Das tägliche Programm endet 18.30 Uhr mit „Mit Liedern im Advent“ an der Märchenhütte. So treten unter anderem der A-kapella-Chor Traumsalon, der Madrigalchor Weimar, der Frauenchor Taubach, der Lehrerchor Collegium Canticum, der Sänger und Tondichter Udo Hemmann mit seinen Freunden und die Folkloreband Duo Lied-Fass auf. Das Modetheater Gnadenlos schick

Unter dem Motto „24 Türen“ gestalten Innenstadthändler wieder einen besonderen Adventskalender. Jeden Tag gibt es eine weihnachtliche Aktion. Wann was wo stattfindet, verrät das Programmheft und die Website www.24-tueren.de. Der lebensgroße Hirsch aus Holz und Metall weist dazu täglich an anderer Stelle den Weg zur Tür des Tages.

Mit dem „Christbaum für alle“ zeigt der Innenstadtverein wieder ein Herz für Mitbürger, denen es nicht so gut geht. An jedem Tag legt ein Händler oder Gastronom symbolisch ein Präsent unter den öffentlichen Weihnachtsbaum. Über das Amt für Familie und Soziales erreicht es die anonym bleibenden Adressaten.

Der Johannes-Falk-Verein erwartet am 30. November wieder möglichst viele Mitstreiter, wenn der Weihnachtsbaum auf dem Herderplatz geschmückt wird. Von 10 bis 12 Uhr wird der Baum an jenem Sonnabend geputzt.

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