Spannende Zeitreise in die Vergangenheit

Weimar.  Ferienkinder erfuhren im Museum für Ur- und Frühgeschichte, wie Kinder in der Steinzeit lebten und spielten.

Zu einem Schnitzworkshop wurde in den Winterferien in das Museum für Ur und Frühgeschichte Weimar eingeladen .

Zu einem Schnitzworkshop wurde in den Winterferien in das Museum für Ur und Frühgeschichte Weimar eingeladen .

Foto: S. Stellwag/ TLDA

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Wie lebten Kinder in der Steinzeit? Einen kleinen Eindruck versuchte der Ferienworkshop im Museum für Ur- und Frühgeschichte zu vermitteln. Besucher, die am Donnerstag das Torhaus des Museums betraten staunten nicht schlecht, denn der Boden war übersät mit zahlreichen Holzspänen. 29 Kinder folgten Museumspädagogin Manuela Tiersch im Museumsworkshop „Kindheit in der Steinzeit“ auf eine Zeitreise in die Vergangenheit. Dabei lernten sie, dass Kreativität und Spiel schon immer wichtige Bestandteile der menschlichen Entwicklung waren.

Die Kunst der altsteinzeitlichen Menschen ist eindrucksvolles Zeugnis menschlicher Schöpfungskraft. Doch sind die zierlichen Figuren aus Knochen, Geweih und Stein nur ein Bruchteil dessen was früher geschaffen wurde, erfuhren Kinder und ihre Eltern im Ferienworkshop Vieles war vermutlich aus leichter zu bearbeitendem Holz, welches sich jedoch über die Jahrtausende kaum erhalten hat. Was man aus diesem Material mit nur wenigen Handgriffen herstellen kann, konnten Eltern und Kinder kurz darauf selbst erkunden.

Unter fachlicher Anleitung wurde geschnitzt, geschabt, geritzt und geschnitten. Zahlreiche Tipps für den nächsten Waldspaziergang waren inklusive.

Einen spannenden Einblick in frühere Handwerkskunst bietet auch der Abendvortrag am Dienstag, 25. Februar, um 19.30 Uhr. Dann referiert Karin Sczech über die mittelalterlichen Emailscheiben des Erfurter Schatzes. Der Erfurter Schatzfund umfasst viele kunsthistorisch und handwerklich bedeutsame Stücke. Erst durch die interdisziplinären Untersuchungen war es möglich, eine gesicherte Rekonstruktion der Emailscheiben anzufertigen. Der Goldschmied Ekkehart Schenk konnte sie in mühevoller Arbeit in ihrem ursprünglichen Aussehen reproduzieren. Der Vortrag von Karin Sczech fasst die einzelnen Arbeitsschritte zusammen.

Handfest wird es auch am 14. März um 11 Uhr, wenn Mario Küßner „Vom Stahl der Steinzeit“ und dem Beginn des Thüringer Bergbaus berichtet. Kinder kommen am gleichen Tag ab 14 Uhr auf ihre Kosten, wenn sie von Archie, dem Maulwurf-Maskottchen des Museums, auf eine Entdeckungstour zu den Kelten geführt werden.

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