Taubacher mit Bommelmützen und guter Laune

Taubach  Fröhliche Ständchenrunde in Taubach begrüßte auch Neubürger an ihrer Baustelle

Mit zwei Burschenvätern (vorn mit Schürze) und der Kapelle „Onkel Helmut“ zog die Kirmesgesellschaft durchs Dorf.

Mit zwei Burschenvätern (vorn mit Schürze) und der Kapelle „Onkel Helmut“ zog die Kirmesgesellschaft durchs Dorf.

Foto: Michael Baar

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Die gestrickten blau-weiß-roten Bommelmützen zeigen schon von Weitem: Hier geht es nicht bierernst zu. Und tatsächlich war die Gruppe junger Leute ziemlich fröhlich, die am Sonnabend durch Taubach zog. Die Kirmesgesellschaft war mit ihrer Haus- und Hofkapelle „Onkel Helmut“ auf Kirmes-Ständchenrunde.

Was das heißt, erfuhr auch ein junges Paar, das in der Straße An der Schatzgrube dabei war, an seinem neuen Heim zu bauen. Sebastian Schlinke (33) und Maik Wöckel (39) gaben auch in diesem Jahr wechselweise den Taubachern die traditionell gereimten Hochs. Die Baustelle schützte vor solcherart Frohsinn nicht: Den angehenden Neubürgern legte Sebastian Schlinke dabei natürlich den Besuch des Kirmeszelts ans Herz.

Bis in den späten Nachmittag brauchte die zwölf Pärchen zählende Gruppe für die Ständchenrunde. Dem Vernehmen nach kam diesmal keine der Bommelmützen abhanden. Sie sind bereits seit 22 Jahren die markante Kopfbedeckung der Kirmesjugend: Seniorinnen hatten sie einst gestrickt. Nach den Farben zu urteilen, musste die eine oder andere inzwischen nachgefertigt werden.

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