Drei-Zonen-Konzept und Straßenadvent: So will Weimar den Weihnachtsmarkt retten

Auch die Eisbahn auf dem Theaterplatz wird ein 2G-Bereich mit Kontrolle am Eingang.

Auch die Eisbahn auf dem Theaterplatz wird ein 2G-Bereich mit Kontrolle am Eingang.

Foto: Maik Schuck

Weimar.  Die Stadt hat das Konzept des Weihnachtsmarktes entscheidend nachgeschärft. Die SPD in Weimar warnt vor „unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken“ und fordert die Absage

Als zusätzliche Maßnahmen zum Infektionsschutz hat die Stadt das Gebiet der Weimarer Weihnacht in drei Zonen eingeteilt. Als Weihnachtsmarkt wird der Marktplatz ausgewiesen und dafür eingezäunt und die Besucherzahl auf 800 begrenzt. Zur Zugangs- und 2G-Kontrolle wird eine Firma im Schichtbetrieb gebunden. Die Eisbahn am Theaterplatz wird als abgeschlossener Bereich mit separatem Zu- und Ausgang betrieben. Kontrollen übernimmt der Betreiber nach seinem mit dem Gesundheitsamt abgestimmten Konzept.

Inzidenz in Thüringen steigt um fast 40 Punkte – Deutlich mehr Neuinfektionen als vor einer Woche

Mit dem „Straßenadvent“ nimmt die Stadt eine Empfehlung der Thüringer Gesundheitsministerin vom Wochenende auf. Vom Rand des Theaterplatzes bis in die Schillerstraße reicht der Straßenadvent. Bis auf eine Hütte gibt es dort keine Verzehrbereiche. Nach Aufforderung durch den Freistaat hat die Stadt ein entsprechendes Konzept am Montag nachgeliefert.

Dagegen forderten die SPD-Fraktion im Stadtrat und der Stadtverband Peter Kleine auf, die Weimarer Weihnacht 2021 abzusagen. Virginie Klemm und Thomas Hartung warnten vor „unkalkulierbaren Gesundheitsrisiken“. Sie erwarten anderenfalls eine hohe Zahl an Neuinfektionen.

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