Weimar: Neue Wieland-Publikation zu Trauer- und Gedächtniskultur

Das Wielandgut Oßmannstedt von oben.

Das Wielandgut Oßmannstedt von oben.

Foto: Burzik, Alexander / Klassikstiftung Weimar

Weimar.  Buch beleuchtet Entstehungsgeschichte der Brentano-Wieland-Grabstätte in Oßmannstedt.

Zu Wielands 210. Todestag am 20. Januar beleuchtet die neue Publikation „Wieland – dem unsterblichen Sänger“ die Trauer- und Gedächtniskultur um den Dichter. Herausgeben von der Klassik-Stiftung, beschäftigt sich Sascha Winter mit der Entstehungsgeschichte der Brentano-Wieland-Grabstätte in Oßmannstedt sowie der Trauer- und Gedächtniskultur rund um den Dichter.

Bereits zu Wielands Lebzeiten lässt sich eine über das literarische Werk hinausreichende Vorsorge um sein postumes Andenken beobachten. Wielands Tod, Bestattung und Dichtergedächtnis kulminierte in einer Inszenierung. Dabei entstand die Diskrepanz zwischen zeitgenössischer Verehrung und ambitionierter Andenkensicherung sowie seinem alsbaldigen Vergessen.