Weimarer Serviceclub hofft auf mehr Freiheiten

Simone Wild (links im Bild) übernahm die Weimarer Inner-Wheel-Präsidentschaft von Liane Dalski.

Simone Wild (links im Bild) übernahm die Weimarer Inner-Wheel-Präsidentschaft von Liane Dalski.

Foto: Anja Geibert

Weimar.  Simone Wild übernimmt turnusmäßig Präsidentschaft des Inner-Wheel-Clubs Weimar

Pünktlich zum Beginn des neuen Inner-Wheel-Jahres im Juli wechselte im Weimarer Serviceclub, in dem ausschließlich Frauen organisiert sind, die Präsidentschaft von Liane Dalski auf Simone Wild. Die gebürtige Apoldaerin, die als Fallmanagerin im Jobcenter beschäftigt ist, lebt seit vielen Jahren mit ihrer Familie in Weimar.

Simone Wild dankte ihrer Vorgängerin für ihr Engagement in schwierigen Zeiten. Liane Dalski sei es gelungen, trotz der Einschränkungen des öffentlichen Lebens aufgrund der Corona–Pandemie das Clubleben wenigstens virtuell aufrechtzuerhalten und so auch soziale Projekte zu unterstützen. Als Beispiel nannte sie eine Spendenaktion an Flüchtlingskinder, die Unterstützung der Ausstellung des Lebenshilfe-Vereins im Mon Ami über Euthanasie-Opfer im Nationalsozialismus, das Briefeschreiben an Mitmenschen, die aufgrund der Pandemie besonders unter Einsamkeit litten und nicht zuletzt die Dankeschön-Aktion für die Mitarbeiter des städtischen Gesundheitsamtes.

Die Amtsübergabe fand im Landgut Holzdorf statt und wurde von Elisabeth Wild, die am Musikgymnasium Weimar im Fach Violine unterrichtet wird, musikalisch umrahmt. Für das Jahr ihrer Präsidentschaft hofft Simone Wild, wieder etwas freier planen zu können und nicht mehr allzu großen Einschränkungen im Zuge der Bestimmungen zum Infektionsschutz zu unterliegen.

Ein besonderes Anliegen ist es ihr, den Johannes-Falk-Verein in Weimar zu unterstützen. Der Verein finanziert und organisiert etwa in Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchgemeinde und der Diakonie-Stiftung unter anderem Nachhilfe-Unterricht wie auch Ferienfreizeiten für bedürftige Weimarer Kinder.

Der Inner-Wheel-Club Weimar besteht seit 2010 und ist Teil einer der weltweit größten Frauenorganisationen. Für die neue Präsidentin ist neben sozialem Engagement ein vertrauensvolles und gutes Miteinander der Freundinnen untereinander wichtig.