Werkstatt zu neuem Tourismuskonzept für Weimar

Weimar  Weimar GmbH lässt ein neues Strategiepapier für die Stadt aufstellen

Das Goethe-Schiller-Denkmal auf dem Theaterplatz.

Das Goethe-Schiller-Denkmal auf dem Theaterplatz.

Foto: Alexander Volkmann

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mit einer sogenannten Zukunftswerkstatt ist am Montag ein weiterer Schritt zu Weimars neuem Tourismuskonzept gemacht worden. Um die 40 Akteure waren einer Einladung der Weimar GmbH ins Seminargebäude der Weimarhalle gefolgt. Der Kreis der Eingeladenen war dabei bewusst weiter gefasst und nicht auf die Tourismusbranche allein beschränkt.

Mit dem Erarbeiten des Tourismuskonzepts ist das Beratungsunternehmen BTE Tourismus- und Regionalberatung in Kooperation mit dem Europäischen Institut für Tagungs-Wirtschaft (EITW) beauftragt. Geschäftsführer Dr. Alexander Schuler präsentierte zunächst eine Bestandsanalyse, auch im Vergleich zu Städten wie Salzburg, Siena, Potsdam oder Heidelberg. Seine These: Weimar hat sich stärker entwickelt, andere haben vom Städtetourismus aber stärker profitiert.

Das neue Tourismuskonzept soll ein Strategie-Papier für die touristische Entwicklung der Stadt Weimar sein. Es soll neue Entwicklungen in der Stadt aufgreifen, wie sie mit dem Quartier der Moderne und dem Haus der Weimarer Republik entstehen, und bislang ungenutzte Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten offenlegen. Dabei sei es wichtig, die Stadtentwicklung insgesamt zu betrachten, so Dr. Schuler. Die Entwicklung der touristischen Infrastruktur solle nicht zu Lasten der Einwohner gehen, sondern Lebensqualität für Weimar und Aufenthaltsqualität für Gäste berücksichtigen.

Mitte Mai soll eine weitere Werkstattrunde stattfinden und der Entwurf des Konzepts noch vor der Sommerpause vorliegen. Dieses werde dann im Aufsichtsrat der Weimar GmbH, im Wirtschafts- und Tourismusausschuss, im Kulturausschuss sowie im Stadtrat selbst vorgestellt, so Weimar-GmbH-Chefin Ulrike Köppel.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren