Auleben holt sich den Futsaltitel

National Auleben besiegt im Finale Udersleben mit 1:0 und ist der neue Kreismeister in der Halle.

National Auleben besiegt im Finale Udersleben mit 1:0 und ist der neue Kreismeister in der Halle.

Foto: Henning Most

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Sondershausen. Wieder einmal spannend bis zum Schluss. Wieder einmal hart umkämpft war sie: die Endrunde der Futsal-Kreismeisterschaft. Und sie hat mit Auleben einen durchaus würdigen Sieger gefunden, der in der kommenden Saison in der Vorrunde bei der Landesmeisterschaft dabei ist. Und dabei siegte ein Zweiter der Vorrunde. Insgesamt war es ein Finale unter Mannschaften, die ihre Gruppe nicht gewonnen hatten. Auleben gegen Udersleben. Der Treffer von Maximilian Strube macht ihn zum Helden des Endspiels.

Es war ein faires und spannendes Turnier. Viele Spiele gingen knapp aus. Ausgenommen die Partie zwischen Berka und Großwechsungen. Dabei gewann Großwechsungen 8:0.

Dass Udersleben ins Finale kam, war schon eine kleine Überraschung. Dass der SSV überhaupt in der Endrunde stand, war dem geschuldet, dass der SSV als bester Zweiter der Vorrunde weiterkam. Und der Spitzenreiter der Kreisliga zeigte, dass er Biss hat und immer wieder für Tore gut ist. Das Halbfinale gegen Leimbach war wohl das spannendste Spiel das Tages. Nach den zehn Minuten Spielzeit gab es keinen Sieger. Das Sechsmeterschießen musste her. Auch hier gab es zunächst niemanden, der für die Entscheidung sorgte. Doch dann war es Frank Siebenhüner, der einen Schuss Leimbachs hielt und damit den SSV ins Finale verhalf. Aber auch Auleben kam nur als Zweiter in der Vorrunde weiter. Das zeigt wieder einmal, dass die Vorrundenergebnisse nicht den kompletten Ausschlag gaben.

„Uns hatte das Turnier in Weimar, an dem wir zunächst teilgenommen haben, noch etwas in den Knochen gesteckt. Dennoch haben wir eine starke Leistung gezeigt und sind verdient ins Finale eingezogen. Wir waren gut aufgestellt und haben allen das Leben schwer gemacht“, sagte ein trotz des verlorenen Finales gut aufgelegter Uderslebener Trainer Lars Stolberg.

Genauso überrascht wie Udersleben war Auleben. „Damit habe ich nun gar nicht gerechnet. Wir wollten gut mitspielen und alles so lange wie möglich offen halten. Aber dann haben wir das Finale sensationell gewonnen und dürfen uns zurecht Kreismeister in der Halle nennen. Das war schon echt schön“, sagte Aulebens Trainer Sebastian Künne. Bester Torschütze wurde Eric Joachimi mit drei Toren aus Leimbach. Die gut 150 Zuschauer hatten jede Menge Spaß, sahen aber auch Spiele, die nicht unbedingt für die Zuschauer das Gelbe vom Ei waren. Das „Unwort“ Futsal wurde mehrmals kritisiert. Diese Art Fußball zu spielen schmeckt nicht jedem. Zu viele Fehlpässe, zu schnelles Spiel, zu viele Fehler. Anschaulich war es nicht für jeden. Und die Verantwortlichen gaben schon zum Besten, dass bei der Resonanz bisher die Meisterschaft in Zukunft neu überdacht werden muss.

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