Science City Jena sucht noch Verstärkung

Jena.  Die Basketballer von Science City Jena wollen bis zum 31. Januar maximal zwei neue Spieler verpflichten. Dontay Caruthers ist ein Streichkandidat.

Bis zum 31. Januar hat Dontay Caruthers noch Zeit, das Trainerteam von seiner Qualität zu überzeugen.

Bis zum 31. Januar hat Dontay Caruthers noch Zeit, das Trainerteam von seiner Qualität zu überzeugen.

Foto: Sascha Fromm

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Für Science City Jena läuft alles nach Plan in der 2. Basketball-Bundesliga ProA. Die Thüringer liegen als Tabellen-Dritter voll auf Play-off-Kurs und würden in dieser Konstellation auch dem souveränen Tabellenführer Niners Chemnitz bis zum Finale aus dem Weg gehen. Im Unterhaus der deutschen Korbjäger steigen die beiden Teams auf, die das Endspiel erreichen.

Trotzdem halten die Jenaer, die am Sonnabend zum Spitzenspiel beim Zweiten aus Bremerhaven gastieren, Ausschau nach Verstärkungen, wie Geschäftsführer Lars Eberlein unserer Zeitung bestätigt. „Die Chancen, in dieser Saison aufsteigen zu können, schätzen wir aktuell als gut ein. Deswegen wollen wir natürlich nichts unversucht lassen und können uns vorstellen, sogar noch zwei neue Spieler zu holen.“ Dabei schauen sie bei Science City auch darauf, was die Konkurrenz macht. Spätestens bis zu Beginn der Playoffs wollen die Saalestädter durch Weiterentwicklung des aktuellen Kaders und vielleicht durch Nachverpflichtungen mit allen Topteams auf Augenhöhe sein.

Bei der Suche nach Verstärkungen spielen drei Komponenten eine Rolle. Natürlich die sportliche Qualität und der Charakter, über die das Trainerteam um den erkrankten Frank Menz befindet. Aber auch der wirtschaftliche Faktor, den Lars Eberlein verantwortet. „Wir werden selbstverständlich nicht mehr Geld ausgeben, als wir haben.“ Bis zum Ende des Transferfensters am 31. Januar werde daher nur noch jemand verpflichtet, „der uns sofort besser macht und bezahlbar ist“. Gesucht wird auf den Positionen 1 bis 4.

Dontay Caruthers spieltbis 31. Januar noch auf Probe

Auswirkungen auf den aktuellen Kader haben Nachverpflichtungen bis auf eine Ausnahme nicht. „Wir haben ja viele Talente im Kader, die wir weiterentwickeln und die notfalls auch in der zweiten Mannschaft ihre Spielzeit bekommen können. Außerdem ist der Spielplan während der Playoffs so eng, dass wir auch mit Ausfällen rechnen müssen“, sagt Lars Eberlein.

Einzig beim erst im Dezember verpflichteten Dontay Caruthers überlegen sie noch. „Wir haben einen Try-out-Vertrag mit ihm mit einer Probezeit bis zum 31. Januar“, sagt Steven Clauss, der Cheftrainer Menz vertritt. „Bis dahin müssen wir uns entscheiden, ob wir ihn behalten. Dontay ist noch in der Findungsphase, er braucht Zeit. Aber im Training zeigt er täglich, was er für ein Potenzial hat. Das muss er auch im Spiel aufs Parkett bringen.“

Bremerhaven – Science City Jena, Sonnabend, 19 Uhr

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