Etaterhöhung: Rockets und Science City Jena droht das Erstliga-Aus

Leipzig  Wegen einer deutlichen Etataufstockung droht den drei mitteldeutschen Basketball-Bundesligisten Rockets Erfurt, Science City Jena und Mitteldeutscher BC im schlimmsten Fall ab der Saison 2019/2020 das Erstliga-Aus.

Im Foto: Retin Obasohan #0 (Rockets) beim Dunk

Foto: Sascha Fromm

Vorbehaltlich der sportlichen Qualifikation müssen die Clubs ab dem kommenden Jahr einen Pflichtetat von drei Millionen Euro vorweisen. Die Anhebung um eine Millionen Euro beschloss die Mehrheit der Erstligisten bei einer AG-Sitzung am Montag in Frankfurt/Main. Erfurt, Jena und Weißenfels stimmten dagegen. Wird der Pflichtetat nicht erreicht, gibt es keine Erstliga-Lizenz. Ausnahmeregelungen soll es nicht geben.

«Das ist für alle drei Ostvereine ein herber Rückschlag, für den gesamten Osten. Für mich ist es ein Rückschritt für die Liga, eine einschneidende Reglementierung», sagte Jenas Geschäftsführer Lars Eberlein am Dienstag dem MDR. Zumal im Gespräch ist, dass ab der Saison 2021/22 der Mindestetat nochmals auf 3,5 Millionen Euro angehoben werden soll. Dieser Beschluss steht aber noch aus. «Die drei Millionen schaffen wir vielleicht noch irgendwie, es wird aber ganz schwer», sagte Eberlein. Jena hat derzeit einen Etat von 2,5 Millionen Euro.

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