Das Motto beim FCC: Geld schießt keine Tore – außer beim FC Liverpool, Manchester City, Real Madrid und anderen Clubs mit Milliardären als Sponsoren

Nur der FCC – der Wochenrückblick: OTZ-Chefredakteur Jörg Riebartsch auf der Suche nach Abseitsfallen, Blutgrätschen und Seitfallziehern.

Investor Roland Duchatelet will den FC Carl Zeiss Jena auch zukünftig finanziell zur Seite stehen.

Investor Roland Duchatelet will den FC Carl Zeiss Jena auch zukünftig finanziell zur Seite stehen.

Foto: Tino Zippel

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Doch, doch – es gab Fußball beim FC Carl Zeiss Jena diese Woche, nämlich im Training. Trainiert wurde Elfmeterschießen. Trainer Rico Schmitt sagt zwar, das habe nichts mit dem Viertelfinalspiel im Landespokal beim FC An der Fahner Höhe zu tun. Das Spiel steigt dort am Sonntag, 13 Uhr. Aber man weiß ja nie. Schließlich führt der Gastgeber-Klub die Verbandsliga an. Spitzenreiter, Spitzenreiter, wird da gesungen. Also besser nichts dem Zufall überlassen. Denn das Geld bei einem späteren Einzug in den DFB-Pokal möchte der FCC ungern liegen lassen.

Immerhin: Der Belgier Roland Duchatelet will auch in Zukunft den FCC finanziell unterstützen, hat er diese Woche der OTZ versprochen. Das summiert sich für ihn jährlich auf etwa 1,5 Millionen Euro. Viel Geld. Und dennoch rechnet die Jenaer Vereinsspitze vor, dass man damit immer noch eine Million unter dem durchschnittlichen Etat der Konkurrenz in der Dritten Liga rangiert. Nicht auszudenken, wenn Duchatelet mal keine Lust mehr auf den FCC hätte.

Auch ohne Geld hat der Profifußballverein aus Jena aber einen ganz besonderen Reichtum vorzuweisen; den Reichtum an Fans. In der Zuschauertabelle liegen die Anhänger des FCC zwar nur im Mittelfeld, gemessen an der Stadiongröße aber im oberen Drittel. Toll! Auch das bringt zusätzlich Geld und ist erstaunlich, wenn man bedenkt, wieviel Frust das Spiel des FCC verursacht. So gesehen hat die Mannschaft noch eine ganze Menge zurückzuzahlen für den Rest der Saison.

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