Klares Zeichen gegen Gewalt: FC Carl Zeiss Jena gibt Erklärung ab

Jena  Wegen vermehrten Fehlverhalten sah sich der FC Carl Zeiss veranlasst, vor dem Saisonstart eine Erklärung gegen Gewalt abzugeben. Immerhin musste der Verein fast 60. 000 Euro Strafzahlungen überweisen.

Auch von den Ordnungskräften wünscht er sich mehr Fingerspitzengefühl. Man dürfe nicht „alle gleichsetzen, wenn ein, zwei aus der Reihe schlagen“. Der Großteil der Fans tut „sehr viel Gutes“, sagt Berka. Symbolfoto: Tino Zippel

Auch von den Ordnungskräften wünscht er sich mehr Fingerspitzengefühl. Man dürfe nicht „alle gleichsetzen, wenn ein, zwei aus der Reihe schlagen“. Der Großteil der Fans tut „sehr viel Gutes“, sagt Berka. Symbolfoto: Tino Zippel

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Der FC Carl Zeiss Jena ist in der abgelaufenen Spielzeit auf Rang drei der 3. Fußball-Liga gelandet. Allerdings in der unrühmlichen Strafentabelle, die das Portal „liga3-online“ veröffentlicht hat. Demnach mussten die Saalestädter in der abgelaufenen Spielzeit wegen 17 Vorfällen 58.160 Euro an Strafzahlungen überweisen. Spitzenreiter ist Hansa Rostock mit 111.925 Euro. Rang zwei belegt Eintracht Braunschweig (64.680 Euro).

Sicher auch wegen dem vermehrten Fehlverhalten sah sich der FC Carl Zeiss veranlasst, vor dem Saisonstart eine Erklärung gegen Gewalt abzugeben. Das Schreiben ist ein Werk von Geschäftsführung, Aufsichtsrat und Präsidium. „Unser wichtigstes Ziel ist es, ein Zeichen zu setzen, dass jede Form von Gewalt von uns kritisiert wird“, sagt Präsident Klaus Berka.

Der Verein hat deswegen in Absprache mit den Fans und der Polizei eine neues Sicherheitskonzept erarbeitet. „Wir wollen das Ganze miteinander lösen“, sagt Berka. So werden beispielsweise künftig schon beim Ticketverkauf die Fanlager getrennt. Auch von den Ordnungskräften wünscht er sich mehr Fingerspitzengefühl. Man dürfe nicht „alle gleichsetzen, wenn ein, zwei aus der Reihe schlagen“. Der Großteil der Fans tut „sehr viel Gutes“, sagt Berka.

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