Düsseldorf.

Der 18. Bundesliga-Spieltag wird mit der Partie FC Schalke 04 gegen Borussia Mönchengladbach eröffnet: Die restlichen Begegnungen im Überblick:

1899 Hoffenheim gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mit Coach Schreuder holte 1899 in der Hinrunde 27 Punkte und liegt auf Tabellenrang sieben. Frankfurt blieb zuletzt sieben Spiele ohne Sieg und steht drei Punkte vor dem Relegationsplatz.

STATISTIK: Frankfurt bestritt in dieser Saison schon 31 Pflichtspiele, mehr als alle Bundesligisten; Hoffenheim brachte es in dieser Spielzeit auf bisher 19 Partien.

PERSONAL: Für den verletzten 1899-Stammkeeper Baumann rückt Pentke ins Tor. Bei Frankfurt kehrt Nationalkeeper Trapp ins Tor zurück.

BESONDERES: Nach einer Sperre von sechs Spielen ist Eintracht-Kapitän Abraham wieder dabei. Er hatte Freiburgs Trainer Streich umgerannt.

Fortuna Düsseldorf - Werder Bremen (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Ein Keller-Duell gleich zum Rückrunden-Auftakt: Fortuna kann als 16. mit einem Sieg den Anschluss an die rettenden Plätze schaffen, Werder als 17. die direkten Abstiegsplätze wieder verlassen.

STATISTIK: Der letzte Bremer Sieg in Düsseldorf liegt lange zurück. 1991 gewann Werder durch zwei Treffer des Ex-Düsseldorfers Klaus Allofs mit 2:1.

PERSONAL: Bei den Bremern stehen die Abwehrspieler Moisander und Toprak, die in der Hinrunde lange gefehlt hatte, wieder zur Verfügung. Dafür hat sich Trainer Kohfeldt eine Fußverletzung zugezogen. Düsseldorf muss nur auf Karaman verzichten.

BESONDERES: Mit vier Niederlagen in Serie hatten sich die Bremer in die Winterpause verabschiedet. Der vereinseigene Negativrekord steht bei fünf Niederlagen.

FSV Mainz 05 - SC Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mainz ist nur drei Punkte vom Relegationsplatz entfernt. Die Freiburger stehen auf Tabellenrang acht, konnten aber aus den drei Spielen vor der Winterpause nur einen Punkt holen.

STATISTIK: Freiburg ist ein Lieblingsgegner der Mainzer: In den vergangenen zehn gemeinsamen Jahren in der Liga gelang den Breisgauern kein Sieg in Mainz.

PERSONAL: Stürmer Mateta kehrt in die Mainzer-Startelf zurück. Bis auf Fernandes, Latza und Bell gibt es keine Ausfälle. Freiburg tritt ohne Höfler (gesperrt) an. Fraglich sind Waldschmidt (Grippe) und Schlotterbeck (Erkältung). Stammkeeper Schwolow kehrt ins Tor zurück.

BESONDERES: Der Mainzer Coach Beierlorzer gewann sein erstes Spiel als Bundesliga-Trainer mit dem 1. FC Köln gegen Freiburg. Sein Kollege Streich erlebte in Mainz seine erste Niederlage als Bundesliga-Coach im Januar 2012.

FC Augsburg - Borussia Dortmund (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Die Augsburger kletterten dank eines starken Schlussspurts ins Tabellenmittelfeld, der BVB will in der Rückrunde sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter RB Leipzig wettmachen.

STATISTIK: Der FCA holte vor der Winterpause drei Heimsiege in Serie. Die Dortmunder haben letztmals vor 16 Jahren das erste Bundesligaspiel des Jahres verloren.

PERSONAL: Der FCA muss definitiv ohne die Abwehrspieler Asta und Iago auskommen. Die Dortmunder planen ohne Delaney.

BESONDERES: Die Blicke sind auf Dortmunds neues Sturmjuwel Haaland gerichtet. 20 Millionen Euro Ablöse kostete der Norweger, sein Debüt ist BVB-Coach Favre zufolge möglich.

1. FC Köln - VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mit drei Siegen aus den vergangenen drei Spielen hat Köln erst einmal die Abstiegsplätze verlassen. Wolfsburg kann mit einem guten Rückrunden-Start wieder näher an die Europapokal-Plätze heranrücken.

STATISTIK: Gegen die Niedersachsen konnte Köln in 27 Duellen nur fünfmal gewinnen. Immerhin ist die Heimbilanz gegen die Wölfe mit fünf Siegen, fünf Remis und fünf Niederlagen noch ausgeglichen.

PERSONAL: Mit Uth und dem Ex-Wolfsburger Rexhbecaj könnten beide Kölner Winter-Neuzugänge in der Startelf stehen. Bei den Gästen soll 10-Millionen-Neuzugang Pongracic noch nicht zum Einsatz kommen - er habe nach einer Verletzung Trainingsrückstand, so Trainer Glasner.

BESONDERES: VfL-Manager Schmadtke ist zu Besuch bei seinem alten Arbeitgeber, mit dem er 2014 den Bundesliga-Aufstieg feierte und 2017 in die Europa League einzog, aber in der Saison 2017/2018 gehen musste. Da stieg Köln als Letzter wieder ab.

RB Leipzig - 1. FC Union Berlin (Samstag, 18.30 Uhr)

SITUATION: Nach dem klaren 4:0-Sieg im Hinspiel und der Herbstmeisterschaft ist Leipzig Favorit. Den einzigen Rückrunden-Test gewann RB unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen Zweitligist Osnabrück.

STATISTIK: Zwei Heimspiele hatte Leipzig bisher gegen Union, gewann 3:2 (2015) und 3:0 (2016). Für die Berliner könnte es eine klare Niederlage geben, schoss RB doch in den vergangenen acht Spielen 31 Tore. Zudem kassierte Union in drei Testspielen zwar keine Niederlage, die Abwehr präsentierte sich aber wackelig.

PERSONAL: Leipzig muss auf den kranken Forsberg verzichten, dazu fehlen ohnehin Kampl, Orban und Konaté. Bei Union fehlen Gogia, Mees, Dehl, Abdullahi. Hinter Schmiedebach steht ein großes Fragezeichen. Schlotterbeck und Trimmel waren zuletzt krank.

BESONDERES: Wie schon im Hinspiel nutzen die Union-Anhänger das Spiel als Protestplattform gegen RB. Unter anderem soll es einen Trauermarsch vom Bahnhof zum Stadion geben.

Hertha BSC - FC Bayern München (Sonntag, 15.30 Uhr)

SITUATION: Mit vier Punkten Rückstand auf Leipzig gehen die Bayern ins Titelrennen. "Wir haben die Qualität, Meister zu werden", sagte Trainer Flick. In der Vorsaison lagen die Münchner schon bis zu sechs Zähler hinter Dortmund - und schafften es noch! Hertha will sich weiter von der Abstiegszone entfernen.

STATISTIK: Seit 2017 hat Hertha von sechs Liga-Spielen gegen die Münchner nur eins verloren und viermal Remis gespielt. Im Hinspiel der laufenden Saison trotzten die Berliner den Bayern ein 2:2 ab und haben auch das jüngste Heimspiel im September 2018 mit 2:0 gewonnen.

PERSONAL: Bei Bayern fehlen die verletzten Hernández, Martínez, Coman und Süle. Kimmich ist gesperrt. Hertha muss auf Maier (Knie) verzichten.

BESONDERES: Hertha-Coach Klinsmann hat derzeit noch eine ungültige Trainerlizenz, bis Sonntag soll die Sache geklärt sein. Sonst müsste ein Assistent offiziell das Team betreuen. Zudem trifft Klinsmann erstmals auf seinen Ex-Club, es war nicht gerade eine Liebesbeziehung.

SC Paderborn - Bayer Leverkusen (Sonntag, 18.00 Uhr)

SITUATION: Beide brauchen einen Sieg. Leverkusen für den Anschluss an die Champions-League-Plätze, Paderborn für den Anschluss an Platz 16.

PERSONAL: Leverkusen fehlen mit dem verletzten Aranguiz sowie den gesperrten Bailey, Wendell und Neuzugang Palacios mehrere namhafte Profis. Beim SCP steht Rückkehrer Srbeny vor dem Comeback.

STATISTIK: Beide Teams spielten in dieser Saison schon zweimal gegeneinander: In Bundesliga (3:2) und Pokal (1:0) siegte Bayer jeweils knapp.

BESONDERHEIT: Leverkusens Trainer Peter Bosz verlängerte seinen Vertrag vor diesem Spiel bis 2022.