Paulas Welt: Eine Mütze mit mopsigen Motiven

Paula von der Eulenburg über Mops-Dekorationen

Foto: Mgt

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mein Name ist Paula von der Eulenburg. Ich bin ein Mops in der Stadt der Weimaraner. Ich betrachte aus meiner gerade mal menschenwadenhohen Position, was all die Mopsfreunde in der Verwandt- und Bekanntschaft machen – meinetwegen.

Zu alledem, was sie sich für mich einfallen lassen, wenn es um Erziehung mithilfe von Leckerlis geht, kommen noch jene Bemühungen um Mops-Devotionalien, die manchmal recht kurios sind.

Ich habe also an meinem liebsten Urlaubsort nicht irgendeinen Napf, sondern einen Napf mit einem von Loriot gezeichneten Mops. Und für mich steht bei Reisen ein Köfferchen mit Mopsmotiven bereit, in das meine Kuscheldecke und mein Fresschen passen.

Mein Frauchen hat schon Mops-Wischtücher geschenkt bekommen. Kürzlich gab es auch – ich traue mich dies hier kaum niederschreiben zu lassen – Mops-Toilettenpapier. Das ist eigentlich viel zu schade fürs Klo, weshalb die Kinder, denen ich so lieb bin, aus dem weichen Papier für ihre Plüschmöpschen das Innere eines Mini-Mopskörbchens kuschelig ausstatteten.

Mein Frauchen kann mich als Minimöpschen am Halse tragen. An die Kette gelegt, sieht so ein Meißener Hund sehr edel aus. Wir haben im Haushalt dank vieler Menschen, die an mich denken, Tassen mit Mopsmotiv. Und auch Schalen. Meine Mopserlebnisse können in Notizbücher mit Mopsmotiv eingetragen werden. Und wenn ich mir mein Mündchen wischen müsste, lägen Mopsservietten parat. Denn auch diese waren schon mal im Angebot.

Derzeit, muss ich sagen, sind Mopsmotive noch nicht einmal sonderlich weit verbreitet. Frösche, Elefanten, Kraniche, Einhörner oder diese Vögel, die besonderes Futter fressen müssen, damit sie rosa scheinen, sind angesagter als meinesgleichen. Dabei meinte eine Mopsfreundin abfällig: Was ist schon dran an so einem Flamingo?

Ich muss sagen: Ich finde diese schmalen Vögel faszinierend. Im Salzburger Zoo hat mein Frauchen diese Tiere mal genauer beobachtet. Und wenn’s mal wieder dorthin gehen sollte, heißt es, darf ich mit. Vorerst aber freue ich mich über die neueste Mops-Errungenschaft, die jetzt einer meiner Menschen tragen muss: Es ist ein Mütze mit Mopsmotiven. Die sind so lebensnah und lustig. Tausendmal schöner als alle Krawatten mit Hundesilhouetten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Zu den Kommentaren