Unter uns gesagt: Vernunft und vernünftig

Gerlinde Sommer zum Tage.

Gerlinde Sommer

Gerlinde Sommer

Foto: MGT

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Liebe Leserinnen,
liebe Leser!

Die Regeln werden eingehalten. Weitestgehend. Natürlich gibt es Menschen, die meinen, für sie gelte nicht, was für alle gilt. Ich wundere mich manchmal über Einzelne, die sich so verhalten, als hieße ihr Lebensmotto „Ich zuerst“. Aber solange sie und die Verschwörungstheoretiker keine entscheidende Gruppengröße annehmen, können sie dienlich sein: als Warnung, nicht selbst in solche Verhaltensweisen zu verfallen.

Das Gute ist: Die Vernünftigen, die Besonnenen sind in der sehr großen Überzahl. Und das kritische Beäugen der Jugend durch einige, die mehr Corona-Partys vermuteten, als es je gab, hat sich auch weitgehend in Luft aufgelöst. Gut möglich, dass die gerade so angenehm zu spürenden Vernunft mit der Zeit abnimmt. Fachleute auf dem Gebiet der Psyche sagen, dass die Suche nach „Sündenböcken“ mehr oder weniger ausgeprägt sei. Wobei ich das weniger für Veranlagung sondern mehr für das Ergebnis von fataler Erziehung halte. Es gab ja schon immer Eltern und Großeltern, die ihren Nachkommen stets und ständig vorlebten, dass an allem irgendwer schuld sein müsse. Das macht es nicht leichter. Das hilft nicht. Und das wollen wir doch? Besserung. Gesundung. Bewältigung einer Stresssituation.

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