Angekündigt: Zweite Staffel für Erfurts „Junge Ärzte“

Erfurt  Die Serie erwies sich als Volltreffer. Das Erste plant bereits 42 weitere Folgen mit dem Team um Oberarzt Niklas Ahrend– obwohl noch nicht einmal die erste Staffel abgedreht ist.

Darsteller Roy Peter Link mimt in der Serie den charismatischen Oberarzt Dr. Niklas Ahrend. Er scheint seinen Job gut zu machen, schließlich plant Das Erste jetzt schon eine Fortsetzung. Foto: Marco Schmidt

Darsteller Roy Peter Link mimt in der Serie den charismatischen Oberarzt Dr. Niklas Ahrend. Er scheint seinen Job gut zu machen, schließlich plant Das Erste jetzt schon eine Fortsetzung. Foto: Marco Schmidt

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Die erste Staffel ist noch nicht einmal komplett abgedreht, da steht schon fest: Es wird eine zweite geben. Die neue Vorabendserie „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“, die seit September 2014 in Erfurt gedreht und seit Januar 2015 ausgestrahlt wird, kommt beim Fernsehpublikum so gut an, dass weitere 42 Folgen entstehen und Geschichten über das Team um Oberarzt Dr. Niklas Ahrend (Roy Peter Link) erzählen sollen.

Derzeit wird die 31. Folge der ersten Staffel gedreht, die ebenfalls 42 Folgen umfasst. Im Fernsehen lief zuletzt die 19. Folge, in der die Zuschauer auch erfahren, dass Dr. Matteo Moreau (Mike Adler) ein Herz hat, obwohl er gewöhnlich den Zyniker gibt. Die Dreharbeiten für die 1. Staffel im fiktiven Erfurter Johannes-Thal-Klinikum, das im realen Kindermedienzentrum eingerichtet wurde, laufen bis August. Nach einer einmonatigen Drehpause soll dann im September der Startschuss für die zweite Staffel fallen. An der Besetzung der Hauptrollen soll sich nach TLZ-Informationen nichts ändern, zudem ist eine Rückkehr von Paula Schramm im Gespräch, die die Assistenzärztin Annika Rösler spielt, wegen der Geburt ihres Sohnes im März aber eine Serienpause einlegen musste.

Für den gebeutelten ARD-Vorabend haben sich die „Jungen Ärzte“ als Volltreffer erwiesen: Zum Start erzielte sie mit 3,11 Millionen Zuschauern einen Marktanteil von zwölf Prozent. Danach sackte die Quote zwar etwas ab, lag aber immer noch deutlich über dem zuletzt gewohnten Niveau für das Sorgenkind des Ersten.

Donnerstag, 18.50 Uhr, im Ersten

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