Gotha. Bis 2031 werden die Sanierungsarbeiten an Schloss Friedenstein Gotha mit 110 Millionen Euro aus zwei Bund-Landes-Programmen finanziert. Der Fokus liegt auf dem Ost- und dem Westflügel der Barockresidenz. Für alles weitere braucht es mehr Geld.

Noch sind die statischen Untersuchungen an Schloss Friedenstein Gotha nicht vollständig abgeschlossen, da steht bereits fest: 110 Millionen Euro werden zur Generalsanierung der frühbarocken Residenz nicht ausreichen. Das erklärte Doris Fischer, Direktorin der Thüringer Schlösserstiftung, als Bauherrin jetzt auf Nachfrage unserer Zeitung. Die bisher festgestellten konstruktiven Schäden seien so gravierend, dass 60 Millionen Euro allein im Westflügel investiert werden müssen.