Simon-Ritz: SPD in Thüringen bei Bibliotheken in der Pflicht

Beim Wort nehmen will Frank Simon-Ritz die Thüringer SPD mit Blick auf das Bibliotheksgesetz. Er erinnert an das Wahlversprechen, das jetzt SPD-Chef Christoph Matschie als zuständiger Ressortchef umsetzen soll.

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Weimar/Leipzig. Der Weimarer Bauhaus-Unibibliothekschef, der jetzt zum jüngsten Vorstandsmitglied im Deutschen Bibliotheksverband gewählt wurde, erinnert an die zugesagte „Verbesserung und Novellierung des Thüringer Bibliotheksgesetzes: Das muss jetzt tatkräftig umgesetzt werden“, so Simon-Ritz.

Konkret heißt dieses SPD-Versprechen: Es soll eine verbindliche Finanzierung der öffentlichen Bibliotheken aus Landesmitteln festgeschrieben werden. Damit würde das Defizit des Thüringer Bibliotheksgesetzes beseitigt. „Großartig wäre, wenn jetzt die schwarz-rote Koalition energische Schritte unternähme“, erklärte der Bibliotheksexperte im TLZ-Gespräch.

Simon-Ritz wird sich in seinem neuen Verbandsposten auch um Urheberrechtes-Novellierung kümmern. Hier sieht er deutlichen Handlungsbedarf und zugleich Probleme mit dem Deutschen Börsenverein.

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